Knihobot

Oskar Blumenthal

    Die Eleganz des Feuilletons
    Im weißen Rößl
    Im weißen Rößl (Großdruck)
    • Im weißen Rößl (Großdruck)

      Lustspiel in drei Aufzügen

      • 108 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Oskar Blumenthal, Gustav Kadelburg: Im weißen Rößl. Lustspiel in drei Aufzügen Lesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift Großformat, 210 x 297 mm Berliner Ausgabe, 2024 Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor Borken Erstdruck: [Berlin-] Charlottenburg (Simson), 1898. Uraufführung am 30.12.1898, Lessing- Theater, Berlin. Textgrundlage ist die Ausgabe: Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg: Im weißen Rössl. 16. Auflage, Berlin: Eduard Bloch Verlag, [o.J.]. Umschlagabbildung: Hotel Weißes Rössl - das weiße Rössl als Zeichen des Hauses, fotografiert von Wolfgang Sauber, 18.8.2009, Ausschnitt. Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic.jpg Gesetzt aus der Minion Pro, 16 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH

      Im weißen Rößl (Großdruck)
    • Im weißen Rößl

      • 222 stránek
      • 8 hodin čtení

      »... Und dann treibt's mich hinauf in die Berge, in den flüsternden Wald hinein! Und wenn ich dann so durch den stillen Morgen gehe und das Auge so offen wird für all das Schöne, – da fange ich an, ihn zu fühlen, den R e i s e z a u b e r . Und alles, was noch vor kurzem mir so wichtig erschienen ist und mich so gedrückt hat, es kommt mir auf einmal so kleinwinzig vor, von da oben! Wie vergessen und verschollen ist alles, was unten liegt. Ich kann mich nicht mehr besinnen, welchen Wochentag wir haben, und welches Datum – und wenn mich einer fragen sollte: ›Ja, sind Sie denn der Herr Doktor Walter Hinzelmann, den ich zu Haus oft so grämlich gesehen habe ...?‹ ich glaube wahrhaftig, ich würde ihm antworten: ›Sie müssen sich irren, ... das ist ein viel älterer Bruder von mir‹ ... und das macht alles der Reisezauber. Müßt es nur versuchen!« Akt III, Szene 5.

      Im weißen Rößl
    • Die Eleganz des Feuilletons

      Literarische Kleinode

      • 158 stránek
      • 6 hodin čtení

      »Als Herr Rathenau im Reichstag einen besonders schön gerundeten und klar verständlichen Satz beendet hatte, wurde ihm das Wort ›Feuilleton‹ zugerufen. Der Zuruf kam von den Bänken der Rechten und ist deshalb als ein Schimpfwort aufzufassen gewesen.« Victor Auburtin, 1921 Das Feuilleton, die Kleine Form, ist im deutschsprachigen Raum seit über hundert Jahren ein journalistischer Sonderfall und eine Nebenbühne, auf der man sich mit stilistischer Eleganz und gedanklicher Prägnanz bewähren muss. Sie kommt aus der Mode. Sie wird ersetzt durch schnell ins Netz gehauene abfällige oder zustimmende Kommentare, die der Ironie oder sprachlichen Feinheit keinen Platz lassen. Die beiden Herausgeber, seit Jahren wissenschaftlich oder als Autoren mit der Kleinen Form vertraut, rufen Texte in Erinnerung, in denen es genau um dieses pointierte, mit Leichtigkeit und Eleganz gepaarte Schreiben geht, das genaues Beobachten – und Lesen erfordert, den Leser dann aber mit überraschenden Einsichten und wohltuenden Zweifeln reichlich belohnt.

      Die Eleganz des Feuilletons