Kalziumantagonisten sind seit Jahrzehnten bewährte Medikamente zur Behandlung von arterieller Hypertonie, stabiler Angina pectoris und verschiedenen vasospastischen Zuständen. Ihr Einsatz hat sich auch bei nichtischämischer, dilatativer Kardiomyopathie als erfolgreich erwiesen. Der erste Teil des Handbuchs behandelt die Physiologie und Pathophysiologie des Kalziumhaushalts, klassifiziert die Kalziumantagonisten nach ihrem pharmakologischen Profil und behandelt deren Pharmakokinetik und Pharmakodynamik. Ein eigenes Kapitel widmet sich den möglichen nicht Kalziumkanal-abhängigen Effekten dieser Medikamente. Die Literatur wird kritisch hinsichtlich der Auswirkungen auf Atherosklerose, koronare Morbidität und Mortalität bei Diabetikern sowie deren Einfluss auf diabetische Nephropathie analysiert. In Bezug auf die Organprotektion zeigen sich zunehmend klinisch relevante Indikationen für Kalziumantagonisten. Der zweite, klinische Teil des Handbuchs führt diese Aspekte auf und berücksichtigt die unterschiedlichen pharmakologischen Eigenschaften der Subgruppen. Das Handbuch bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der experimentellen und klinischen Forschung zu Kalziumantagonisten und unterstützt die erfolgreiche Anwendung dieser Medikamente im klinischen Alltag.
Gerd Bönner Knihy




Inhaltsverzeichnis1. Einführung.2. Klinik des zellulären Kalziumstoffwechsels.3. Pharmakologie und antihypertensive Wirksamkeit der Kalziumantagonisten.Präparateverzeichnis.4. Klinischer Einsatz der Kalziumantagonisten.5. Kombinationstherapie mit anderen Therapieprinzipien.6. Probleme bei der Behandlung mit Kalziumantagonisten.
Prostacyclin und Hypertonie
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Seit Jahren wird in der Literatur immer wieder eine Beteiligung der Prostaglandine an der Blutdruckregulation diskutiert. Von den Prostaglandinen kommt dem vaskul ren Prostacyclin bei der Regulation des Gef tonus und so auch des Blutdrucks unter Umst nden eine besondere Bedeutung zu. Das vorliegende Buch besch ftigt sich mit der Beziehung des Prostacyclins zur Blutdruckregulation und zur arteriellen Hypertonie. Als Grundlage werden der Stoffwechsel des Prostacyclins sowie seine physiologischen Funktionen abgehandelt. Die Beziehungen zu anderen vasoaktiven Hormonsystemen werden aufgezeichnet. Eine m gliche Bedeutung des Prostacyclins f r die Pathogenese der arteriellen Hypertonie wird diskutiert.