Ebenso wie sein Vater König Georg V., so hielt auch Hannovers letzter Kronprinz Ernst August (1845-1923) zeit seines Lebens den Anspruch auf Hannover aufrecht. Nach dem Tod seines Vaters 1878 in Paris nahm der im österreichischen Exil lebende Kronprinz den aus der englisch-britischen Familientradition herrührenden englischen Adelstitel „Herzog von Cumberland“ an. Der exilierte ehemalige Kronprinz von Hannover galt als leutselig, nachgiebig und verbindlich. Jedenfalls ließ er im Exil in politischen Fragen augenscheinlich nur geringen Ehrgeiz erkennen. Die Herrschaft, die sein Sohn Ernst August (1887-1953) imHerzogtum Braunschweig 1913 antreten konnte, ging bereits nach fünf Jahren mit der Revolution von 1918 zu Ende. Dessen Sohn Ernst August Prinz von Hannover (1914-1987) wurde in Braunschweig noch als Erbprinz geboren. Am 14. November 2023 gedachte die Familie der Welfen des 100. Todestags des letzten Kronprinzen von Hannover. Mir, einem seiner Urenkel, kam anlässlich des Todestages die Idee in den Sinn, mich mit diesem Vorfahren und dessen beiden Nachkommen Herzog Ernst August von Braunschweig (1887-1953) sowie meinem Vater Ernst August Prinz von Hannover (1914-1987), de m ehemaligen Erbprinzen von Braunschweig, über ihr Leben postum zu unterhalten und sie nacheinander zu befragen. Die Antworten sind teils Gesprächen mit meinem Vater entnommen, teils den schriftlich vorliegenden Selbstzeugnissen von Familienmitgliedern.
Heinrich Prinz von Hannover Knihy


Der Kunstpreis Deutschland wird jährlich für akademisch gebildete Kunstschaffende und professionell agierende Autodikaten ausgelobt. Mit Werken in den Kunstdisziplinen "Malerei", "Bildhauerei/Objekt" und "Fotografie/Digital-Art" haben deutsche und ausländische Kunstschaffende die Möglichkeit sich mit bis zu sechs Arbeiten an diesem internationalen Kunstwettbewerb zu beteiligen. 37 von der unabhängigen Experten-Jury nominierte Werke von 36 Kunstschafenden und die Werke der Preisträger des Jahre 2024/2025 erfahren in diesem Buch eine besondere Würdigung. Neben den 36 nominierten Künstlern schreiben u.a. folgende Personen: Heinrich Prinz von Hannover und Albin Homeyer.