Wasserkraft zwischen Wehra und Wutach
Mühlen, Sägen und Textilfabriken im südlichen Schwarzwald und am Hochrhein bis zum Zeitalter der Elektrizität
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Erneuerbare Energien sind das große Thema unserer Zeit. Dabei handelt es sich keineswegs um ein neues Phänomen, war doch der Motor der Industrialisierung in Gegenden ohne fossile Brennstoffe der altbekannte Wasserantrieb. Wasserkraft zwischen Wehra und Wutach bietet eine umfassende Dokumentation der traditionellen Mühlen und Klopfsägen im Landkreis Waldshut. Auf dem Gang durch die Gewerbegeschichte der Region werden jedoch auch die zahlreichen Hammerwerke, Gipspochen, Gerbereien und Hanfreiben nicht vergessen, die einstmals von Wasserrädern in Gang gesetzt wurden. Später, im Zuge der Automatisierung des Textilgewerbes, ließen sich an den Flüssen und Bächen dann die Spinnereien und Webereien mit ihren modernen Turbinenanlagen nieder. Und schließlich waren es ab ca. 1900 zahlreiche kleine und größere E-Werke, die der Glühbirne und dem elektrischen Hauswebstuhl selbst noch in den entlegensten Winkeln des Hotzenwaldes zum Durchbruch verhalfen. Mit den technischen Daten von fast 500 Wassertriebwerken und reich bebildert mit über 1000 Fotos und historischen Karten enthält der hiermit vorgelegte Prachtband nicht weniger als das hydroenergetische Gedächtnis einer ganzen Region!
