Wer kennt nicht »Die Räuber«, »Kabale und Liebe«, »Don Carlos«, »Maria Stuart« oder »Wilhelm Tell«? Aber auch Werke wie »Die Jungfrau von Orleans«, »Die Verschwörung des Fiesco zu Genua«, »Semele«, »Der versöhnte Menschenfeind«, »Körners Vormittag« und »Die Braut von Messina« sind in diesem Band vereint. Ein kleines Zusatzbonbon stellt das dramatische Gedicht »Die Huldigung der Künste« dar. So kommen nicht nur Kenner Schillers zu stilhohem Vergnügen, auch Neugierigen bietet diese Ausgabe unübertroffenen literarischen Genuss. Alle Dramen - Klassiker wie Geheimtipps - in einem Band zum Jubiläumspreis.
Gert Westphal Pořadí knih (chronologicky)




Čarovná hora
- 736 stránek
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Mnohovrstevnatý příběh se odehrává na počátku 20. století v luxusním sanatoriu pro nemocné tuberkulózou poblíž Davosu. Do uzavřené společnosti lidí trpících tuberkulózou přijíždí na návštěvu za svým bratrancem mladý inženýr Hans Castorp. Nemoc brzy propukne i u něho, a tak se i Hansovi uzavře normální, zdravý svět. Castorp začíná jako ostatní žít ve světě čekání, jak s ním zhoubná nemoc naloží. V sanatoriu ho zaujmou dva spolupacienti – humanista a cynický jezuita. Castorp s nimi vede diskuze o lásce, životě, smrti, náboženství, politických systémech i spravedlnosti. V slovních soubojích těchto tří protagonistů románu se tak uskutečňuje světonázorová diskuse o zániku staré společnosti a současně probíhá i morální a duchovní příprava na lepší budoucnost.
Arthur Schnitzler, geboren 1862 in eine jüdische Arztfamilie in Wien, studierte Medizin und reduzierte seine Praxis zugunsten seiner literarischen Karriere. Er begegnete Sigmund Freud und interessierte sich für dessen Theorien über das Unbewusste. Zusammen mit Hugo von Hofmannsthal prägte er die Wiener Moderne und wurde zu einem der bedeutendsten Kritiker seiner Zeit. Seine Novelle „Leutnant Gustl“ führte den inneren Monolog in die deutsche Literatur ein, was seinen Figuren ermöglichte, assoziative Reaktionen auf ihre Umwelt zu zeigen. Schnitzlers Montagetechnik verband Klischees und individuelle Reaktionen zu überindividuellen Typen, wobei Themen wie egoistische Flucht vor Verantwortung und Bindungsangst zentrale Elemente seines Werkes sind. Nach einem Skandal um „Reigen“ wurde ihm 1921 die Aufführungsgenehmigung entzogen. 1923 wurde er Präsident des österreichischen PEN-Clubs, und drei Jahre später erhielt er den Burgtheaterring. Zu diesem Zeitpunkt gehörte er zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen Bühnen. Schnitzler starb 1931 in Wien an einer Gehirnblutung. Die Neuausgabe seiner Werke wird von Karl-Maria Guth herausgegeben und enthält eine Biographie des Autors.