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Kersten Flenter erzählt von Menschen, die zwischen Suche und Flucht stehen. Die skurrilen und komisch-melancholischen Erzählungen zeigen, wie nah Melancholie und Slapstick beieinanderliegen. Dies ist der Abschluss von Flenters Trilogie der alltäglichen Grotesken nach „Dominante Versager“ und „Privilegierte Verlierer“.
Flenter schildert das Leben am Junkie-Ufer, wo gesellschaftlich Ausgestoßene wie Stroganoff, Henry und Luna existieren. Zwischen Einsamkeit und Musik findet er Poesie im Hässlichen. Die Geschichte berührt das Thema Drogensucht auf eine zärtliche Weise und zeigt die menschlichen Schicksale dieser Figuren.