Zajímavá kniha o cestě do Afriky. Ředitel W. Ullrych se vypravil k úpatí Kilimandžára za vzácnými divokými zvířaty místo pušky s kamerou. Všímal si života černošského obyvatelstva, práce chytačů zvěře a shromáždil mnoho zoologických zkušeností, které zachytil v zajímavých reportážích.
Wolfgang Ullrich Knihy






Černobílé i barevné fotografie africké přírody představují v blízkých záběrech hlavně její zvířenu, pozorovanou v tamních rezervacích. Textová část líčí život vyobrazených zvířat i celé tiché dobrodružství, které je spojeno s jejich stopováním a ulovením pro objektiv kamery. Promlouvají v ní zasvěcení odborníci, dobře znalí fauny z terénu i ze svého pracoviště v drážďanské zoologické zahradě. Ředitel Drážďanské ZOO se vypravil k úpatí Kilimandžára za vzácnými divokými zvířaty s kamerou a své zážitky a nové zoologické poznatky a zkušenosti zachytil v těchto zajímavých reportážích.
„Ut pictura poesis“, „je ne sais quoi“, „edle Einfalt, stille Größe“, „white cube“, „readymade“, „high and low“: So lauten einige Begriffe und Wendungen, mit denen Wirkung und Rezeption von Kunst beschrieben wurde und wird. Doch ihre Abgrenzungsfunktion haben sie mittlerweile verloren: Was Kunst war, ist heute nicht mehr nur im Bereich der Kunst zu finden. In Wolfgang Ullrichs Darstellung dieser prominenten Topoi verbinden sich historische Genealogie und aktuelle Diagnose.
Glauben Sie den Theorien nicht! Das ruft Ihnen Wolfgang Ullrich zu, der in diesem Buch mit Verve gegen den Wildwuchs kunstwissenschaftlicher Theoriebildung anschreibt. Sehr oft, so seine Analyse, entstehen solche Gedankengebäude eher zufällig oder, wie bei der Interpretation von Kunstwerken, im Dienst des Marktes, nicht des Geistes. Auch fragt Ullrich, inwieweit sich die Forschungsschwerpunkte von historischen Themen hin zur Gegenwartsdiagnostik verlagert haben und was daraus folgt. Er bestimmt den Stellenwert der Geisteswissenschaften für die Erschließung von Welt. Gewöhnlich sind es Dichter, die mit Poetikvorlesungen von sich reden machen. Wolfgang Ullrich hat sich als Kunstwissenschaftler an dieses Format gewagt und gibt einen höchst interessanten Einblick in die Werkstatt (nicht nur) seines Denkens. Neben einem persönlichen Resümee seiner Erfahrungen im akademischen Betrieb riskiert er auch einen Blick in die Zukunft der Geisteswissenschaften.
Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich befragt das Selbstverständnis von Künstlern und Kunstliebhabern. Die Vorstellung einer »hohen« Kunst ist ihm ebenso ein Dorn im Auge wie ihre von einseitigen Motiven geleitete Kommerzialisierung und Funktionalisierung. Und er wendet sich gegen eine Sprache, die den Kunstkommentar zum Audienzbericht herabwürdigt. Aber nicht nur die fürstliche Autorität der Kunst steht im Zentrum seiner Überlegungen, auch die Frage, ob Kunst eine revolutionäre Funktion übernehmen kann, beschäftigt ihn. Oder: Welche Funktion wird ihr in einer Spaßgesellschaft zugewiesen, für die »Events« das Maß aller Dinge sind? In welchem Verhältnis stehen Kunst und Wirtschaft zueinander, gehen sie eine neue Liaison ein? Hat Kunst gar eine wirtschaftsfördernde Funktion, und welche Verbindung besteht zwischen Kunst und Arbeit?
Uta von Naumburg
- 143 stránek
- 6 hodin čtení
German
Die Geschichte der Unschärfe
- 160 stránek
- 6 hodin čtení
Warum sind Bilder populär, auf denen kaum etwas zu erkennen ist? Der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich geht in seinem hochinteressanten Buch zurück bis ins 19. Jahrhundert, wo die Unschärfe als Stilmittel erstmals auftaucht.Ein Phänomen, das jeder kennt, der in die Ferne das Verschwinden der Konturen. Eine Unschärfe, die auch das Fernglas nur vordergründig korrigiert; es bleibt ein Rest, eine Faszination des Verschwindens, eine detektivische Herausforderung.Was bedeutet es also, wenn diese Unschärfe gewollt ist? Sie tritt zuerst im 19. Jahrhundert auf, keineswegs als »unschuldiges« Stilmittel, sondern als programmatische Haltung mit allerdings höchst unterschiedlichen ideengeschichtlichen Ursprüngen.Ullrich beschreibt die damaligen Debatten und nimmt sie zum Anlass für eine genauere Reflexion heutiger Bildbegriffe. Welcher Zeitgeist hat die Zusammenführung traditioneller Unschärfe-Formen zu einer neuen Bildästhetik erlaubt?
Nachdem Wolfgang Ullrich in mehreren Büchern die Entleerung des Kunstbegriffs kritisch betrachtet hat, ist er diesmal voll des Lobes – er würdigt die Reproduktion, die häufig eine Weiterentwicklung und Vollendung des Originals ermöglicht.
Moderne Kunst findet großen Zuspruch. Doch was steckt hinter der Begeisterung ihrer Betrachter und Käufer, was löst sie aus? Unerschrocken geht Wolfgang Ullrich dieser Frage nach. Gesucht: Kunst!
Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie
- 187 stránek
- 7 hodin čtení
Das in der Moderne im Westen vorherrschende Ideal autonomer Kunst ist am Ende. Unterscheidungen zwischen Kunst und Kommerz lösen sich ebenso auf wie fest umrissene Werkgrenzen und Rollenklischees: Jeff Koons entwirft Taschen für Louis Vuitton, Künstler-Labels produzieren »Art Toys«, kollaborative Projekte setzen auf die Mitwirkung vieler, und Protestgruppen fordern mehr soziale Verantwortung der Kunstwelt. Mit wacher Zeitgenossenschaft führt Wolfgang Ullrich einzelne Phänomene wie beispielsweise Make-up-Fotos auf Instagram, die utopische Malerei von Kerry James Marshall und Takashi Murakamis Sneaker zusammen und entfaltet so das Panorama einer neuen Kunst, die sich mit Aktivismus und Konsum verbündet: einer Kunst, die Kräfte möglichst vieler Disziplinen in sich bündelt, damit aber anderen und mehr Kriterien als früher zu genügen hat.



