Počátky křesťanství i celé jeho dějiny se váží k historické postavě Ježíše z Nazareta. Jeho vliv přesahuje rámec církví, a dokonce i tam, kde není Ježíš přijímán a uznáván, považují lidé za nutné se jím zabývat. A tak už téměř dvě tisíciletí různé křesťanské tradice spoluvytvářejí dějiny Evropy a do jisté míry se prosazují v celém světě. V literatuře a umění všech dob se ovšem setkáváme s různými podobami Ježíše z Nazareta. Svědčí to o zájmu, který vzbuzuje, zároveň se však stále znovu vrací základní otázka: Kdo to byl a oč mu šlo. Snaží se na ni odpovědět i Traugott Holtz, profesor biblické teologie na významných evropských univerzitách. Všímá si mimokřesťanských (židovských i pohanských) zpráv o Ježíšovi, obrací se k Pavlovi z Tarsu jakožto nejstaršímu biblickému svědku, zkoumá obraz, který o Ježíšovi podávají evangelia, zabývá se hlavními rysy jeho zvěsti. Neopomíjí přitom ani politické, sociální a náboženské poměry Palestiny počátku prvního století. V celém díle je autor veden odpovědností k historické pravdě, pečlivě rovněž zkoumá i její důsledky pro formulaci hlavních principů křesťanské etiky.
Traugott Holtz Pořadí knih (chronologicky)




Der Erste Brief an Die Thessalonicher (Evangelisch-Katholischer Kommentar Zum Neuen Testament)
- 292 stránek
- 11 hodin čtení
Der erste Thessalonicher-Brief gilt als der älteste erhaltene Paulus-Brief und damit als das älteste Buch des Neuen Testaments, verfasst um 50/51. Diese Datierung wird im Kommentar bestätigt, wodurch die Aussagen des Briefes besonders bedeutend werden, da sie die Erfahrungen der frühesten christlichen Gemeinde widerspiegeln. Traugott Holtz analysiert den Brief als in sich geschlossen und interpretiert ihn aus den Grundgedanken paulinischer Theologie. Zudem wird der geistesgeschichtliche Hintergrund frühjüdischer Theologie und Frömmigkeit beleuchtet. Ein zentrales Thema ist die "Danksagung," die Paulus als essentielles Element der christlichen Gemeinde betrachtet. Der Dank an Gott für sein Heilswerk in Christus umfasst nicht nur die Erinnerung an Vergangenes, sondern auch die Aufforderung, diesem Heil in Gegenwart und Zukunft Raum zu geben. Der Brief wird somit zu einem wichtigen Dokument der frühchristlichen Verkündigung und des Selbstverständnisses der christlichen Gemeinde. Die Wirkungsgeschichte des Briefes wird ebenfalls thematisiert. Nach etwa 60 Jahren erscheint mit diesem Band im deutschen Sprachraum zum ersten Mal wieder ein umfassender Kommentar, der aktuelle Forschungsergebnisse berücksichtigt.
EKK: Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament - 12: Der Brief an die Kolosser
- 232 stránek
- 9 hodin čtení
Der Brief an die Kolosser tragt zwar den Absender des Paulus, doch ist es umstritten, ob diese neutestamentlilche Schrift tatsachlich aus der Feder des Apostels stammt oder ob sie einem seiner Schuler zugeschrieben werden muss. Von speziellem Interesse ist der Brief wegen seines besonderen Danach ist Christus der Herr der gesamten Welt. Der Brief verurteilt eine Bewegung in der christlichen Gemeinde, die den Glauben als vollige Absage an die Welt versteht und das Heil in einer reinen Konzentration auf das Innere und das Jenseitige sucht. Andererseits nimmt er das Anliegen einer Gemeinde auf, die in einer bruchig gewordenen Welt lebt und sich fragt, wo denn Zuversicht und Hoffnung zu finden seien. Der Gemeinde wird hier gesagt, dass in Chriustus eine neue Welt angebrochen ist, in der auch trennende Unterschiede verschwinden durfen. Dem Anliegen des Evangelisch-Katholischen Kommentars gemaa erarbeitet Eduard Schweizer durch eine fundierte Exegese, mit zahlreichen Hinweisen auf die Wirkungsgeschichte, die Bedeutung dieses Briefes fur die heutige Verkundigung. Dabei weist er auch auf jene Aussagen hin, die den Brief als fur das okumenische Gesprach relevant erscheinen lassen.