Knihobot

Heidemarie Uhl

    Böhlaus Zeitgeschichtliche Bibliothek: Zwischen Versöhnung und Verstörung
    Gedächtnis - Erinnerung - Identität - 7: Schauplatz Kultur - Zentraleuropa
    Kulturen der Differenz - Transformationsprozesse in Zentraleuropa nach 1989
    Mythos Alt-Wien : Spannungsfelder urbaner Identitäten
    Gedächtnisort der Republik
    kultúrné dějiny 2
    • Gedächtnisort der Republik

      Das Österreichische Heldendenkmal im Äußeren Burgtor der Wiener Hofburg. Geschichte - Kontroversen - Perspektiven

      • 580 stránek
      • 21 hodin čtení

      Der zentrale Gedächtnisort für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und die Habsburgische Armee spiegelt die komplexe Geschichte und die politischen Konflikte der Zweiten Republik wider. Errichtet 1934 als Prestigeprojekt, wird er nach 1945 zum Schauplatz für die Erinnerung an Wehrmachtssoldaten und den Widerstand gegen das NS-Regime. In den Beiträgen namhafter Autoren wird die Entwicklung und Neugestaltung dieses bedeutenden Ortes bis in die Gegenwart rekonstruiert, wobei historische Widersprüche und die Rolle des Gedächtnisses in der österreichischen Identität thematisiert werden.

      Gedächtnisort der Republik2021
    • Der Systemwechsel 1989 markiert eine Zäsur: Der Zerfall der kommunistischen Staatenwelt löst eine historisch beispiellose ökonomische, kulturelle und politische Transformation aus, die auch das Selbstverständnis der »westeuropäischen« Staaten verändert. Dies zeigt sich besonders in Zentraleuropa: Der Blick auf diese Region ermöglicht die Überwindung der weiterhin wirksamen Ost-West-Dichotomien und die Frage nach den gesamteuropäischen Konsequenzen von Veränderungsprozessen. Diese Prozesse werden aus geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive analysiert. Die Beiträge thematisieren Fragen des sozialen Lebens ebenso wie kollektive Bilder und Vorstellungen, mediale Repräsentationen und literarische Narrative, die für das Selbstverständnis von (zentral-)europäischen Gesellschaften am Beginn des 21. Jahrhunderts signifikant sind. Sie entstanden im Rahmen des Initiativkollegs »Kulturen der Differenz – Transformationsprozesse in Zentraleuropa«.

      Kulturen der Differenz - Transformationsprozesse in Zentraleuropa nach 19892009
    • Das Spannungsfeld von Modernität und Tradition generiert seit dem 19. Jahrhundert den Horizont, vor dem sich die Konstruktion urbaner Identität bewegt. Aber weder das Neue noch das Alte sind festgefügte Kategorien: Das, was jeweils als innovatives Leitbild einer Stadt gilt und ebenso jener Bestand, der das kulturelle Erbe ausmacht, wird in einem „contested space“ verhandelt, in dem sich verschiedene Vorstellungen und Interessen gegenüberstehen. Nichts macht die Kontingenz des jeweils Alten bzw. Neuen deutlicher als die Transformation dieser Vorstellungen, wie sie sich etwa am Beispiel Wiens, aber auch anderer Großstädte zeigt. Die historische Analyse dieser Deutungskämpfe macht aber vor allem eines sichtbar: die Offenheit und Veränderbarkeit städtischer Identität. Mit Beiträgen von Sándor Békési (Wien), Elisabeth Großegger (Wien), Robert Hoffmann (Salzburg), Felicitas Heimann-Jelinek (Wien), Arnold Klaffenböck (Strobl), Wolfgang Kos (Wien), Rolf Lindner (Berlin), Irene Nierhaus (Bremen), Ulrike Spring (Wien), Bernhard Tschofen (Tübingen).

      Mythos Alt-Wien : Spannungsfelder urbaner Identitäten2009
    • Gedächtnis - Erinnerung - Identität - 7: Schauplatz Kultur - Zentraleuropa

      Transdisziplinäre Annäherungen

      • 470 stránek
      • 17 hodin čtení

      „Schauplatz Kultur - Zentraleuropa“ behandelt aus transdisziplinärer und internationaler Sicht zentrale Themen der Kulturwissenschaften. Die vier Themenschwerpunkte „Kultur - Gedächtnis - Identität, Pluralität - Transnationalität - Postkolonialismus, Moderne - Postmoderne - Globalisierung, Performanz - Repräsentation - Theater“ beleuchten die kulturelle Vielfalt Zentraleuropas. Dabei werden gesellschaftliche Herausforderungen thematisiert, die sowohl in Europa als auch global von großer Bedeutung sind. Die Beiträge stammen von einer Vielzahl von Autoren, darunter Urs Altermatt, Aleida Assmann, András F. Balogh, Anil Bhatti und viele weitere Experten, die unterschiedliche Perspektiven und Analysen zu den behandelten Themen bieten. Diese interdisziplinäre Sammlung fördert das Verständnis für die komplexen kulturellen Dynamiken in Zentraleuropa und deren Relevanz für gegenwärtige gesellschaftliche Diskurse.

      Gedächtnis - Erinnerung - Identität - 7: Schauplatz Kultur - Zentraleuropa2006