Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 kamen bei deutschen Militäroperationen meist Fahrzeuge zum Einsatz, deren Bewaffnung und Panzerung vielen Tanks der Alliierten weit unterlegen waren. Erst der der Panzerkampfwagen III erwies sich als ebenbürtige Waffe gegenüber den alliierten Kampfpanzern. Vor allem in der späten Ausführung G avancierte der Panzer III in den Jahren bis 1942 zum wichtigsten deutschen Panzer und kam bei der Wehrmacht überall zum Einsatz. Walter Spielberger dokumentiert in diesem Buch detailliert die Entwicklung dieses Kampfpanzers. Im Vergleich zur Vorauflage mit rund 50 neuen Fotos.
Jagdpanzer hatte es bis in die ersten Kriegsjahre nicht gegeben, man merkte erst, dass sie fehlen, als die Panzerabwehr-Einheiten nicht mehr mit den schnell vorrückenden Panzern Schritt halten konnten. Daher mussten die Panzerabwehrgeschütze motorisiert werden. Die ersten Entwicklungen wie der »Marder« waren noch ziemlich provisorisch, später kamen dann niedrigerem flache Typen ohne Turm wie der Pz.Kpfw. IV L/70, die »Guderian-Ente«. Walter J. Spielberger dokumentiert in diesem neu aufgelegten Klassiker jeden Entwicklungsschritt dieser Jagdpanzer und stellt ihr Innenleben mit vielen aussagekräftigen Fotos vor.
Im zweiten Band von Spielberger werden die Vollkettenfahrzeuge der Wehrmacht vorgestellt, die während des Zweiten Weltkriegs aus Polen, Belgien, Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion und den USA stammten. Diese Fahrzeuge wurden nach Modifikationen in die deutschen Streitkräfte integriert.
Die Neuauflage der legendären Spielberger-Reihe wird fortgesetzt: Das Auftreten der sowjetischen Panzertypen war für die Deutschen eine böse Überraschung, daher wurde dringend nach Möglichkeiten gesucht, diese zu stoppen. Somit wurden bestehende Fahrgestelle mit Panzerabwehrkanonen bestückt. Die so entstandenen schweren Jagdpanzer gehörten zu den wirkungsvollsten Waffen und waren in der Lage, selbst auf 3,5 km Entfernung jeden Gegner auszuschalten. Dieser Band dokumentiert die Entwicklung dieser rollenden Festungen und stellt ihr Innenleben mit vielen aussagestarken Fotos vor.
Nach der Besetzung der Tschechoslowakei im Jahr 1939 fielen den Deutschen mit der dortigen Rüstungsindustrie auch die Panzerkampfwagen 35(t) und 38(t) in die Hände. Weil diese den eigenen Modellen der Typen I und II deutlich überlegen waren, requirierte die Wehrmacht diese Panzer und setzte sie mit Erfolg ab dem Polenfeldzug ein. Erst das Auftauchen der überstarken sowjetischen T-34-Kampf-panzer führte in den Jahren 1941/42 zu ihrer Ausmusterung. Walter J. Spielberger schildert souverän die Entwicklungs- und Einsatzgeschichte der Panzerkampfwagen 35/38(t) und dokumentiert akribisch sämtliche Details zu ihrer Technik und Ausstattung.
Selten hat ein Panzerfahrzeuge die Gemüter von Fachleuten und Laien in einer solchen Weise erregt, wie der »Tiger« der Deutschen Wehrmacht. Wie schwierig es wirklich ist, die Leistung des Kampfwagens objektiv zu erfassen, hat auch der verantwortliche Entwicklungschef, Dr. Erwin Aders, erfahren: »Noch im Oktober 1942 wurde der Tiger, von maßgebender Stelle ein ,lahmer Karren' genannt und der ...Turm mit einer Konservendose verglichen, Dazu gab ein erster verkehrter Einsatz Veranlassung. Nach einigen Monaten setzte... jene Verherrlichung in der Presse ein, die uns ebenso unangenehm berühren musste... wie die frühere Geringschätzung.« Diese Auseinandersetzung hält immer noch an. Die nur noch wenigen »echten« Tigerleute denen das Fahrzeug eine wirkliche Überlebenschance gegeben hatte, sind heute noch überzeugt, dass der »Tiger« das einzige brauchbare Panzerfahrzeug überhaupt war. Doch der »Tiger« hatte auch seine Schwächen, vor allem Im Bereich der Motorisierung. Walter J. Spielberger, führender Experte auf dem Gebiet deutscher Militärfahrzeuge des Zweiten Weltkriegs, und Hilary L. Doyle, der die maßstabsgerechten Zeichnungen schuf, stellen in dieser reich bebilderten technischen Dokumentation die verschiedenen »Tiger«-Ausführungen von allen Seiten vor. Über 30 Jahre intensiver Forschung finden in diesem Werk ihren Niederschlag.
In diesem Band werden die Spezial-Panzerfahrzeuge des deutschen Heeres, unter denen sich Funklenk- und Sprengpanzer, Waffenträger oder auch Pioniergeräte sowie andere Entwicklungen befinden, vorgestellt.
Halbkettenfahrzeuge wurden notwendig, weil die normalen Radfahrzeuge, mit denen die Grenadiereinheiten motorisiert waren, in schwerem Geländer überfordern waren. Daher wurde schon vor dem Krieg eine ganze Palette von Halbketten-Zugmaschinen entwickelt und gebaut. Das Autorenteam dokumentiert in diesem Band jeden Entwicklungsschritt dieser geländegängigen Fahrzeuge und stellt sie und ihr Innenleben mit vielen aussagestarken Fotos vor. Dieses Buch ergänzt die erfolgreichen Spielberger-Bände.