3. Band über die Schweizerin Lotti Latrous, die in Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, neben einer Krankenstation und einem Sterbespital für Aidskranke mittlerweile auch ein Waisenhaus aufgebaut hat.
Gabriella Baumann von Arx Pořadí knih (chronologicky)






Junior, der erste schwarze Mister-Schweiz-Kandidat musste viel zu schnell erwachsen werden. Mit neun verlor er seine Mutter, mit zwölf seinen Vater. Ein Ärzteehepaar nahm ihn und seine beiden Brüder bei sich auf. So fanden die drei Buben nicht nur eine neue Mutter und einen neuen Vater, sondern auch gleich noch fünf neue Geschwister. Kurz nach dem Tod seines Vaters begann Junior damit, Reime zu schreiben – Raptexte, in denen er all das formulieren konnte, wofür er bislang keine Worte gefunden hatte, denn die frühen Erfahrungen mit Tod und Rassismus haben ihn gelehrt, sein Innerstes abzuschirmen. In seiner Biografie wird nachvollziehbar, was es bedeutet, in einem Land, wo weiß «normal» ist, schwarz zu sein. Eine Nationalität zu haben heißt dann in erster Linie, eine Identität zu haben. Juniors Zielgedanke aber ist folgender:«Ich möchte als Mensch auffallen, nicht als schwarz.» Erneut gelang es der Bestsellerautorin Gabriella Baumann-von Arx, ein ergreifendes Buch zu verfassen, das berührend aufzeigt, was möglich ist, wenn man den Glauben an sich nicht verliert – und den an das Gute im Menschen nicht verloren hat.
2001 eröffnet er eine neue, brillante Route in der Eiger-Nordwand (»The Young Spider«, zusammen mit Stephan Siegrist), 2008 klettert er solo in derselben Wand den absoluten Speedrekord von 2h 47min 11s. Kein Profi kletterer sorgt derzeit so zuverlässig für Sensationsmeldungen wie der Schweizer Ueli Steck, Jahrgang 1976. Dort, wo anderen schon vom bloßen Zuschauen schlecht wird, fühlt er sich zu Hause. Er ist ein alpiner »Zehnkämpfer«, der nicht nur am Fels in den Alpen, sondern auch im Himalaja extrem schwierige Alleingänge und Erstbegehungen macht. Mit »Solo« bringt uns die Bestsellerautorin Gabriella Baumann-von Arx den sympathischen Ausnahmekletterer auf oftmals schwindelerregende Weise nahe.
Es sind gerade die Kinder, die am meisten unter der Aids-Katastrophe in Westafrika leiden. In ihrem Hospiz kümmert sich Lotti Latrous um die Schwerkranken, die sonst ein einsames Dasein am Rande der Gesellschaft fristen müssten. Ihnen gibt sie die Würde zurück. Seit sechs Jahren hilft Lotti nun schon den Ärmsten der Armen – und sie zahlt einen hohen Preis. Denn ihre Entscheidung für Afrika bedeutete zugleich eine Entscheidung gegen ihr bisheriges Leben. Zum ersten Mal spricht Lotti nun über ihre Motive, ihre Gefühle und ihre innere Zerrissenheit. Auch ihr Ehemann kommt zu Wort. Aus der Ferne begleitet er Lottis Engagement mit viel Verständnis – weil er erkannt hat, dass er sie gehen lassen muss, um sie nicht zu verlieren.
Lotti, La Blanche
- 281 stránek
- 10 hodin čtení
Mein Leben für Afrika In Schwarzafrika leben 70 Prozent aller weltweit an Aids Infizierten, alle acht Sekunden stirbt ein Mensch an der Krankheit. Die Schweizerin Lotti Latrous wollte diesem Elend nicht tatenlos zusehen und beschloss zu handeln. In den Slums von Abidjan - einer Großstadt an der Elfenbeinküste - eröffnete sie eine Ambulanz, später kam ein Aids-Hospiz hinzu. Lotti, La Blanche beschreibt das Leben einer Frau, die der Hoffnungslosigkeit jeden Tag die Stirn bietet und dabei ihre Erfüllung gefunden hat.
Die charismatische Bergsteigerin ist durch ihre Diashow einem breiten Publikum bekannt. Sie nahm an den drei Jubiläumsveranstaltungen »50 Jahre Everest« teil, als einzige Frau unter sechs männlichen Weltbergsteigern. Am 23. Mai 2001 stand die erste Schweizerin auf dem Mount Everest: Evelyne Binsack. In diesem Buch gibt uns die Bergsteigerin und Hubschrauberpilotin tiefe Einblicke in ihre Visionen und ihren Lebensweg und führt uns die hart errungenen 8850 Meter hinauf bis in die eisigen Höhen ihres Erfolgs. Für sie stellen Bewegungsdrang und das Erlebnis der reinen Schönheit der Berge einen wichtigen Antrieb dar zu immer neuen Abenteuern – doch es ist mehr: Als eine Pilgerschaft empfindet sie den Aufstieg auf den Mount Everest, als ein Streben nach dem Ort, an dem sich Himmel und Erde so nah sind wie nirgendwo sonst.