3. Band über die Schweizerin Lotti Latrous, die in Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, neben einer Krankenstation und einem Sterbespital für Aidskranke mittlerweile auch ein Waisenhaus aufgebaut hat.
Gabriella Baumann von Arx Pořadí knih (chronologicky)






Junior, der erste schwarze Mister-Schweiz-Kandidat musste viel zu schnell erwachsen werden. Mit neun verlor er seine Mutter, mit zwölf seinen Vater. Ein Ärzteehepaar nahm ihn und seine beiden Brüder bei sich auf. So fanden die drei Buben nicht nur eine neue Mutter und einen neuen Vater, sondern auch gleich noch fünf neue Geschwister. Kurz nach dem Tod seines Vaters begann Junior damit, Reime zu schreiben – Raptexte, in denen er all das formulieren konnte, wofür er bislang keine Worte gefunden hatte, denn die frühen Erfahrungen mit Tod und Rassismus haben ihn gelehrt, sein Innerstes abzuschirmen. In seiner Biografie wird nachvollziehbar, was es bedeutet, in einem Land, wo weiß «normal» ist, schwarz zu sein. Eine Nationalität zu haben heißt dann in erster Linie, eine Identität zu haben. Juniors Zielgedanke aber ist folgender:«Ich möchte als Mensch auffallen, nicht als schwarz.» Erneut gelang es der Bestsellerautorin Gabriella Baumann-von Arx, ein ergreifendes Buch zu verfassen, das berührend aufzeigt, was möglich ist, wenn man den Glauben an sich nicht verliert – und den an das Gute im Menschen nicht verloren hat.
Solo
Der Alleingänger Ueli Steck - Eine Erinnerung - Neuauflage des 2006 erschienenen und vergriffenen Buches
- 272 stránek
- 10 hodin čtení
Dort, wo andere vom bloßen Zuschauen elend werden, fühlte sich Ueli Steck zu Hause. Er zog es nach oben, am liebsten ohne Seil und mit bemerkenswerter Geschwindigkeit. Steck war ein alpiner Zehnkämpfer, der sowohl in den Alpen als auch im Himalaja in Eis und Schnee erfolgreich war. 2005, nach seinen Erfolgen, wurde er von der Autorin Gabriella Baumann-von Arx für ein Buchprojekt angefragt. Nach kurzem Zögern stimmte er zu und teilte in langen Gesprächen seine Beweggründe. Er zeigte der Nichtalpinistin seine Welt, führte sie an den Einstieg der Eiger-Nordwand und ermöglichte ihr Einblicke in seine Leidenschaft. Um mehr über Steck zu erfahren, sprach die Autorin auch mit seinen Freunden, darunter der Arzt und Bergsteiger Oswald Oelz sowie der Fotograf und Kletterer Robert Bösch, der Steck seit seinen Anfängen begleitete. Am Ende wird deutlich, dass Ueli Steck sein Leben geliebt und intensiv gelebt hat. Die Autorin hat es geschafft, Stecks Routen von 2004 und 2005 für alle nachvollziehbar zu machen, und die Fragen, die Leser an ihn hätten, werden auf ansprechende Weise behandelt.
Es sind gerade die Kinder, die am meisten unter der Aids-Katastrophe in Westafrika leiden. In ihrem Hospiz kümmert sich Lotti Latrous um die Schwerkranken, die sonst ein einsames Dasein am Rande der Gesellschaft fristen müssten. Ihnen gibt sie die Würde zurück. Seit sechs Jahren hilft Lotti nun schon den Ärmsten der Armen – und sie zahlt einen hohen Preis. Denn ihre Entscheidung für Afrika bedeutete zugleich eine Entscheidung gegen ihr bisheriges Leben. Zum ersten Mal spricht Lotti nun über ihre Motive, ihre Gefühle und ihre innere Zerrissenheit. Auch ihr Ehemann kommt zu Wort. Aus der Ferne begleitet er Lottis Engagement mit viel Verständnis – weil er erkannt hat, dass er sie gehen lassen muss, um sie nicht zu verlieren.
Lotti, La Blanche
- 281 stránek
- 10 hodin čtení
Mein Leben für Afrika In Schwarzafrika leben 70 Prozent aller weltweit an Aids Infizierten, alle acht Sekunden stirbt ein Mensch an der Krankheit. Die Schweizerin Lotti Latrous wollte diesem Elend nicht tatenlos zusehen und beschloss zu handeln. In den Slums von Abidjan - einer Großstadt an der Elfenbeinküste - eröffnete sie eine Ambulanz, später kam ein Aids-Hospiz hinzu. Lotti, La Blanche beschreibt das Leben einer Frau, die der Hoffnungslosigkeit jeden Tag die Stirn bietet und dabei ihre Erfüllung gefunden hat.
Am 23. Mai 2001 stand die erste Schweizerin auf dem Mount Everest: Evelyne Binsack. In diesem Buch gibt uns die Bergsteigerin und Hubschrauberpilotin tiefe Einblicke in ihre Visionen und ihren Lebensweg und führt uns die hart errungenen 8850 Meter hinauf bis in die eisigen Höhen ihres Erfolgs. Für sie stellen Bewegungsdrang und das Erlebnis der reinen Schönheit der Berge einen wichtigen Antrieb dar zu immer neuen Abenteuern – doch es ist mehr: Als eine Pilgerschaft empfindet sie den Aufstieg auf den Mount Everest, als ein Streben nach dem Ort, an dem sich Himmel und Erde so nah sind wie nirgendwo sonst.