Jeder Schüler ist anders und die Heterogenität in Schulen nimmt zu. Das Studienbuch stellt den „state of the art“ der Forschung zur Heterogenität in Schule und Unterricht dar und fasst die aktuelle Diskussion für Studierende des Lehramts sowie der Erziehungswissenschaft präzise und verständlich zusammen. Die Beiträge repräsentieren den nationalen und internationalen Forschungsstand und sind verständlich geschrieben.
Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen für Baden-Württemberg
368 stránek
13 hodin čtení
Pünktlich zur Einführung der Gemeinschaftsschule bündelt dieses Buch die Erfahrungen von 19 Schulexpertinnen und Experten, die den Forschungsstand reflektieren und Handlungsempfehlungen für Schulen, Kultusverwaltung und Kommunen geben. Die Autoren skizzieren das Professions- und Leitbild der Gemeinschaftsschule, erläutern deren Standards und Kompetenzen. Sie erhalten eine fundierte Hilfestellung bei den vielfältigen pädagogischen und organisatorischen Aufgaben, die die Gestaltung einer Gemeinschaftsschule mit sich bringt. Die Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen stellen dar, wie eine Schule des gemeinsamen Lernens arbeiten kann und mit welchen Schwierigkeiten sie sich auseinandersetzen muss. Die Expertise ist angesichts der vielen neuen Schulformen auch für andere Bundesländer hilfreich, ebenso für Bildungsakteure in Österreich und der Schweiz.
Eine vergleichende Analyse von Aufgaben und Lehrerhandeln im Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialunterricht
122 stránek
5 hodin čtení
Tagtäglich setzen Lehrerinnen und Lehrer in jeder Unterrichtsstunde Aufgaben ein, jedoch gibt es nur wenige Studien, die den Einsatz von Aufgaben im Detail untersuchen und dabei Schularten vergleichen. Der Band beschreibt eine Video- und Interviewstudie, die Unterschiede in der aufgabenbezogenen Unterrichtsgestaltung und den Überzeugungen von Lehrkräften an Hauptschule, Realschule und Gymnasium aufzeigt. Der Fokus liegt auf der Aufgabengestaltung und dem didaktisch-methodischen Handeln der Lehrkräfte: Wie werden kognitiv aktivierende Aufgaben eingesetzt? Wie strukturiert verläuft der Aufgabeneinsatz? Differenzieren Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Unterricht – und wenn ja, wie? Diese Fragen werden theoretisch und empirisch beleuchtet. Die Untersuchung zielt darauf ab, ein umfassendes Bild der Aufgabenkultur zu zeichnen, die Möglichkeiten und Grenzen eines anspruchsvollen, kognitiv aktivierenden Unterrichts aufzuzeigen und Schulformeinflüsse herauszuarbeiten. Methodisch stützt sich die Untersuchung auf videogestützte Analysen und teilstandardisierte Befragungen der Lehrkräfte, um die Aufgabenkultur zu erweitern und subjektive Einstellungen zu berücksichtigen. Die Studie verdeutlicht einen Teil der Schulrealität und unterstützt Akteurinnen und Akteure sowie Verantwortliche in Sekundarschulen bei der Analyse des Schul- und Unterrichtsalltags und dient als Reflexionshintergrund für eine forschungsbasierte Weiterentwicklung des Unte
Studierende sind während ihres Studiums häufig mit verschiedenen wissenschaftlichen Arbeitstechniken konfrontiert, wie der Auswahl eines Themas, der Strukturierung des Arbeitsprozesses, dem richtigen Zitieren und dem Verfassen eines Literaturverzeichnisses. Weitere Themen sind die Gestaltung und Strukturierung von Referaten, die Verbesserung der Qualität von Hausarbeiten sowie die Vorbereitung auf mündliche Prüfungen und die Gestaltung von Prüfungsgesprächen. Das Buch bietet eine umfassende Unterstützung, um das Studium erfolgreicher und effektiver zu gestalten, insbesondere wenn es von Anfang an genutzt wird. Dozierende finden hochschuldidaktische Hilfestellungen in Form von Visualisierungen und umfangreichen Kopiervorlagen, darunter Arbeitsaufträge, Diskussionsgrundlagen, Checklisten für Referate und Hausarbeiten sowie Gliederungshilfen für mündliche Prüfungen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen im Hochschulbereich berücksichtigt, wie die Überprüfung der Glaubwürdigkeit von Internetquellen und die Einführung von Portfolios als alternativen Leistungsnachweis. Die Inhalte umfassen die Definition von "wissenschaftlichem" Arbeiten, die Themenwahl, den wissenschaftlichen Arbeitsprozess, Sprache und Stil, Instrumente zur inhaltlichen Analyse, die Bearbeitung von Texten in Lehrveranstaltungen, Referate, schriftliche Arbeiten, alternative Leistungen und die mündliche Prüfung.
Unterrichtsentwicklung muss mit der Praxis der schulischen Leistungsbewertung zusammengebracht werden: nur so können die schulischen Lehr- und Lernprozesse verändert werden. Offener Unterricht leistet einen wichtigen Beitrag zu einer zeitgemäßen Veränderung schulischer Lehr- und Lernprozesse. Unterrichtsentwicklung greift jedoch zu kurz, wenn die Praxis der schulischen Leistungsbewertung nicht sorgfältig mitbedacht wird. Die Zusammenführung der beiden Themenbereiche 'Leistungsbewertung' und 'Offener Unterricht' wurde bisher vernachlässigt. Der Band greift dieses Spannungsfeld systematisch auf, entwickelt theoretische und methodisch-didaktische Grundlagen, stellt empirische Forschungsergebnisse dar und beschreibt zahlreiche praxisnahe Beispiele. Damit ist eine Lücke geschlossen, die von Studierenden, Referendaren, Lehrkräfte und Multiplikatoren als ein großer Nachteil empfunden wurde. Aus dem Inhalt:Leitbilder des offenen UnterrichtsErgebnisse der empirischen ForschungBegründung einer veränderten BewertungLeistungsbewertung bei bekannten Reformpädagogen (z. B. C. Freinet)Diagnostische GrundlagenGütekriterienMethodisch-didaktische Aspektezahlreiche BeispieleGestaltung von ZeugnissenPortfolio