The Uncontrollability of the World
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The price we pay for our modern desire to control the world--
Hartmut Rosa je sociolog, který se ve své práci zaměřuje na teorii modernity a sociologii času. Jeho výzkum zkoumá, jak moderní společnost ovlivňuje naše vnímání a prožívání času. Rosa se zabývá dynamikou zrychlování moderního života a jeho dopady na lidské vztahy a společnost. Jeho přístup nabízí hluboký vhled do výzev a paradoxů současného světa.






The price we pay for our modern desire to control the world--
Hartmut Rosa advances an account of the temporal structure of society from the perspective of critical theory. He identifies in particular three categories of change in the tempo of modern social life: technological acceleration, evident in transportation, communication, and production; the acceleration of social change, reflected in cultural knowledge, social institutions, and personal relationships; and acceleration in the pace of life, which happens despite the expectation that technological change should increase an individual's free time. According to Rosa, both the structural and cultural aspects of our institutions and practices are marked by the "shrinking of the present," a decreasing time period during which expectations based on past experience reliably match future results and events. When this phenomenon combines with technological acceleration and the increasing pace of life, time seems to flow ever faster, making our relationships to each other and the world fluid and problematic. It is as if we are standing on "slipping slopes," a steep social terrain that is itself in motion and in turn demands faster lives and technology. As Rosa deftly shows, this self-reinforcing feedback loop fundamentally determines the character of modern life.
Hartmut Rosa explores the concept of "resonance" as a solution to the increasing pace of modern life, which often leads to dissatisfaction. He argues that true quality of life transcends mere resources and fleeting happiness, emphasizing the importance of our connections and relationships with the world around us. This thought-provoking work invites readers to reconsider how they measure fulfillment and happiness in an increasingly accelerated society.
Focusing on the need for comprehensive social theory during crises, this work examines the contributions of German sociologists Andreas Reckwitz and Hartmut Rosa. Despite their differing approaches, both emphasize the importance of analyzing modernity as a social formation. Their theories aim to address the structural conditions and dynamics of contemporary societies, ultimately seeking to diagnose and propose solutions for the crises facing the modern world.
What role does religion play in modern societies? Is it merely an anachronism that hinders our economic growth? Is it a kind of superstition that people should be left to enjoy in private but should refrain from discussing in public? It is no secret that the Christian churches in Western societies have massive problems – quite apart from the recent scandals. Shrinking congregations are just one sign of their diminishing relevance. But what would happen to democracy if the resonance of religion were to fade entirely? Leading sociologist Hartmut Rosa addresses this fundamental question in a way that makes us think afresh about religion and the role it plays in our contemporary democratic societies. He argues that religion fosters a culture of dialogue, listening and reflection that allows us to form connections with others and experience the world as meaningful. This, in turn, helps citizens cultivate a democratic sensibility that can serve as an anchor in unstable times. With his characteristic clarity and insight, Rosa analyses our contemporary societies and dares to ponder what would happen if the centuries-old reservoir of wisdom embedded in religion were to be lost in an ultra-modern age.
Czym jest dobre życie i co nas powstrzymuje przed jego prowadzeniem? Dlaczego czujemy, że kręcimy się w kołowrotku, a świat staje się jedynie wydłużającą się listą zadań, którą można zrealizować tylko w trybie agresji? Te pytania motywowały mnie podczas pisania. Kiedy myślimy o braku czasu i pragnieniu dobrostanu, stają się one kluczowe, bowiem to, jak chcemy żyć, jest odzwierciedleniem tego, jak spędzamy czas. Wzrost gospodarczy i innowacje technologiczne były postrzegane jako warunki do zwiększenia autonomii, a wiele osób zyskało bezprecedensowy dostęp do dóbr i opcji życiowych. Obietnica nowoczesności brzmi, że to my decydujemy, jak żyć. Jednak te oczekiwania upadają w uprzemysłowionych państwach zachodnich. Współczesne pragnienie autonomii wymaga korekty poprzez odkrycie „pragnienia rezonansu”. Życie udaje się tam, gdzie ludzie doświadczają „doświadczeń rezonansowych” w pracy, społeczności, rodzinie, przyrodzie czy sztuce. Autonomia pozostaje ważna, ale „ślepe” mnożenie możliwości nie zawsze poprawia jakość życia. W doświadczeniach rezonansowych jednostki są poruszone przez to, co ich dotyczy, a jednocześnie odpowiadają na to emocjonalnie i cieleśnie, doświadczając siebie jako samoskutecznych.
Die Gesellschaft im stetigen Wandel Permanente Veränderung und konfliktreiche Dynamiken sind wesentliche Merkmale moderner Gegenwartsgesellschaften. Unter dem Einfluss der direkten und indirekten Folgen sozialer Prozesse stellt sich die Frage nach der Möglichkeit einer ‚begrifflichen Klammer‘ für die Vielfalt gesellschaftlicher Phänomene erneut und vielleicht dringlicher als je zuvor. Das Buch will vor diesem Hintergrund die Antwort auf die Frage nach dem veränderlichen Wesen von Gesellschaft in dreifacher Hinsicht aktualisieren. Die vorliegende Einführung in die Gesellschaftstheorie macht anhand ausgewählter Theoretiker und Theoretikerinnen mit der Entwicklung der wesentlichen Grundbegriffe vertraut und verdeutlicht exemplarisch ihre Anwendung in konkreten gegenstandsbezogenen Analysen. Zugleich ist dieser Versuch einer Debattenübersicht zur Gesellschaftstheorie aber auch ein Plädoyer für einen starken Gesellschaftsbegriff, der Widersprüche, Dynamiken und Spannungen aufnimmt, ohne das Ziel aufzugeben, zu einem besseren Verständnis des ‚Ganzen‘ zu gelangen.
Hartmut Rosa weckt mit seiner Forschung zu gelingendem Leben große Aufmerksamkeit. Übertragen auf Bildungsprozesse und Schulsystem, führt seine Theorie der Resonanz zur Neubetrachtung von Schule und Unterricht – zur Resonanzpädagogik. Doch wie zeigt sich Resonanz in der Schule? Dieser und weiteren Fragen ist Wolfgang Endres im Gespräch mit Hartmut Rosa nachgegangen. Daraus ist ein Buch entstanden, das die Resonanzpädagogik erstmals anschaulich darstellt und Lehrer/innen dazu anregt, Bildungsprozesse neu zu gestalten. Ob im Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck oder in den Feuilletons: Hartmut Rosa stößt mit seiner Resonanztheorie auf großes Interesse. Gelingendes Leben, so Rosa, ist durch intakte Beziehungen zur Welt geprägt. Dabei beeinflusst Schule wesentlich unsere Weltbeziehungen. Wenn Schule zum Resonanzraum wird, 'knistert'“ es im Klassenzimmer und Bildungsprozesse gelingen! Aus dem Inhalt: Schule als Resonanzraum Motivation durch Resonanzbeziehungen Feedback-Akzeptanz durch Resonanz Kompetenz und Resonanz in Dissonanz Beziehungsbildung im Smartphone-Zeitalter
• Ein umfassender einführender Überblick über klassische und zeitgenössische Theorien. • Nicht nach Schulen aneinander gereiht, sondern systematisch und historisch werden die einzelnen Ansätze anhand ihrer jeweiligen „Diagnose“ der Moderne vorgestellt. Dadurch werden Zusammenhänge und Unterschiede deutlich. • Das Buch richtet sich an Studienanfänger ohne fachspezifische Vorkenntnisse und an alle, die einen Einblick in die soziologische Theorie gewinnen wollen. • Zusammenfassungen, Begriffsdefinitionen und Hintergrundinformationen erleichtern das Lernen • zahlreiche Tabellen und Abbildungen machen Zusammenhänge sichtbar • Lernkontrollfragen fördern das Verständnis • mit weiterführenden Literaturangaben • Sach- und Personenregister bieten zusätzliche Orientierung • ideal für die Prüfungsvorbereitung
Eine Debatte mit Klaus Dörre, Nancy Fraser, Stephan Lessenich und Hartmut Rosa. Herausgegeben von Hanna Ketterer und Karina Becker
Angesichts der gegenwärtigen ökonomischen, ökologischen und sozialen Krisen zeichnet sich ab, dass die Wachstumsdynamik moderner Gesellschaften nicht mehr stabilisierend wirkt, sondern selbst zum Krisentreiber geworden ist. In diesem Band diskutieren die Philosophin Nancy Fraser und die Soziologen Klaus Dörre, Stephan Lessenich und Hartmut Rosa, was dies für die Gegenwart und die Zukunft der Demokratie bedeutet und welche Konzeptionen und Wege hin zu einer demokratischen Transformation vorstellbar sind. Aus ihrer demokratietheoretischen Perspektive intervenieren Viviana Asara, Banu Bargu, Ingolfur Blühdorn, Robin Celikates, Lisa Herzog, Brian Milstein, Michelle Williams und Christos Zografos.
Wie wir anders arbeiten, nachhaltig wirtschaften und besser leben
Was ist heutzutage eigentlich Wohlstand? Wie können wir leben, so dass es allen Menschen gut geht und wir innerhalb der ökologischen Grenzen wirtschaften? Die Lösung könnte in einer anderen Wertschätzung von Zeit liegen. Die Autor_innen stellen deshalb die Frage, was eigentlich ein gutes Leben ist und betrachten die Rolle von Zeit, Arbeit und einer intakten Umwelt für unser Wohlbefinden. Leicht verständlich und doch fachlich fundiert bietet das Buch einen anregenden Einstieg in die Debatte um nachhaltiges Wirtschaften und entwickelt Visionen einer gerecht gestalteten Zukunft. Und falls Sie gerade zwei supraleitfähige Rohre und etwas Helium zur Hand haben, können Sie mit der enthaltenen Anleitung sogar eine Zeitmaschine bauen.
Entwurf einer kritischen Theorie spätmoderner Zeitlichkeit
Die rasante Beschleunigung des sozialen Lebens ist eines der hervorstechenden Merkmale der Gegenwart, wird in den Sozialwissenschaften aber häufig übersehen. Hartmut Rosa hat mit seinen maßgeblichen Untersuchungen diesbezüglich Grundlagenarbeit geleistet. In seinem neuen Essay legt er dar, wie eine kritische Gesellschaftstheorie verfasst sein muss, die den Zusammenhang von Beschleunigung und Entfremdung ernst nimmt. Im Mittelpunkt steht die Frage nach dem guten Leben – und warum es uns heute vielfach nicht gelingt, ein solches zu führen. Immerhin sind durch die Liberalisierung moralischer Normen und sozialer Konventionen die in den westlichen Gesellschaften vorhandenen Freiräume des Einzelnen größer denn je, sich ein eigenes Konzept des guten Lebens zu wählen und zu verwirklichen. Dieser Liberalisierung steht jedoch die scheinbar unaufhaltsame Beschleunigung des sozialen Lebens im Kapitalismus gegenüber. Dieses Regime der Deadlines lässt Lebensentwürfe scheitern und führt zu einem sich immer stärker ausbreitenden Gefühl der Entfremdung. Behutsam und anhand von konkreten Beispielen sucht Rosa nach Formen nichtentfremdeten Lebens. Sein pointierter Essay ist nicht nur eine konzise Einführung in die Theorie der Beschleunigung, sondern eröffnet auch erste Perspektiven, wie wir dem rasenden Stillstand entkommen können.
Eine kleine Soziologie des Heavy Metal
Ehemals Musik junger Abgehängter und Outlaws, ist Heavy Metal heute mehr und mehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen: Wohl mehr als 10 Millionen Deutsche hören Heavy Metal. Aber warum tun sie das? Was suchen und was finden sie in dieser Musik, die von Außenstehenden oft als purer Lärm empfunden wird? Warum wimmelt es im Heavy Metal nur so von Monstern und Teufeln - und wieso schweigen auch die Götter und die Engel nicht? Was erleben Metalfans, wenn sie ihre Musik hören - und welche Erfahrung treibt sie immer wieder ins Konzert? Wie ist es zu erklären, dass 40 Prozent der Metalfans behaupten, die Musik habe ihr Leben gerettet? Und warum ist Heavy Metal stärker als die Musikindustrie? Worum geht es im Heavy Metal wirklich? Diese Fragen und mehr beantwortet Hartmut Rosa in dieser kleinen Soziologie des Heavy Metal.
Bildung und Erziehung im Anthropozän. Gespräche mit Nathanaël Wallenhorst | Eine zugängliche Einführung in Rosas Denken und eine Weiterführung seiner Philosophie
Die Kritik am Kapitalismus hat spätestens mit der Finanz- und Wirtschaftskrise eine Renaissance erfahren. Gibt es Grenzen des ökonomischen Wachstums? Sind kontrollierte Kapitalmärkte, ein gerechteres Steuersystem oder die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens darauf gerechte Antworten? Diese und andere Fragen diskutieren die Sozialwissenschaftler Hartmut Rosa und Stephan Lessenich, die Währungsexpertin Margrit Kennedy und der Politiker Theo Waigel. Eingeleitet werden die Interviews mit einem Kommentar des Politikwissenschaftlers und Kapitalismuskritikers Elmar Altvater.
Charles Taylor ist aus den zentralen sozialphilosophischen Debatten der Gegenwart - Kommunitarismus, Multikulturalismus, Poststrukturalismus - nicht mehr wegzudenken. Dabei dringt er in so unterschiedliche Bereiche ein wie Subjekt- und Handlungstheorie, Sprachphilosophie und die Methodologie und Metatheorie der Sozialwissenschaften. Rosa unternimmt hier erstmals den Versuch, die losen Enden der sehr heterogenen Arbeiten Taylors systematisch zu einem kohärenten und fruchtbaren sozialphilosophischen und politiktheoretischen Konzept zu verknüpfen.
Neue Impulse für die Schulentwicklung
Die (Einzel-)Schule steht immer vor der Aufgabe, sich in Hinblick auf gesellschaftliche, bildungspolitische und individuelle Veränderungen weiterzuentwickeln. Für Schulleitungen bedeutet dies, Prozesse auf den Ebenen der Unterrichts-, Personal- und Qualitätsentwicklung voranzubringen. Die Resonanztheorie von Hartmut Rosa kann dabei Impulse liefern, mit einem anderen Blick auf Schulentwicklung zu schauen. In diesem Buch nehmen Hartmut Rosa und Claus G. Buhren im Gespräch mit Wolfgang Endres verschiedene Handlungs- und Aufgabenfelder von Schulleitungen in den Blick. Sie gehen u. a. den Fragen nach, wie alle Beteiligten wertschätzend und motivierend in Veränderungsprozesse eingebunden werden können und welche neuen Impulse die Resonanzpädagogik bietet, um Schule weiterzuentwickeln.
48 Impulskarten zur Resonanzpädagogik mit 16-seitigem Booklet
Hartmut Rosa hat das Resonanzphänomen gründlich erforscht. Seine Erkenntnisse liefern die Grundlagen für die Resonanzpädagogik. Sie führt zur Neubetrachtung des Beziehungslernens, und zeigt, wie Schule zum Resonanzraum wird. Die 48 Impulskarten geben kreative Impulse, wie sich Resonanzpädagogik in der Unterrichtspraxis umsetzen lässt, zum Beispiel in den Themenbereichen: - Beziehungsbildung im Smartphone-Zeitalter - Motivation durch Resonanzbeziehungen - Feedback – Akzeptanz durch Resonanz - Kompetenz und Resonanz in Dissonanz Die Karten sind für den Einsatz im Unterricht in allen Schulformen und Jahrgangsstufen geeignet. Das 16-seitige Booklet gibt eine Einführung in die Resonanzpädagogik und erläutert die Handhabung der Karten.
Umrisse einer neuen Gesellschaftskritik
Mit der Beschleunigung des sozialen Lebens in der Moderne ändert sich auch die Art und Weise, in der der Mensch »in die Welt gestellt« ist. Hartmut Rosa analysiert aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Veränderungen in der Welterfahrung, der Weltbeziehung und der Weltbearbeitung moderner Subjekte. Dabei entsteht umrißhaft das Programm einer kritischen Soziologie, in deren Zentrum die Bestimmung derjenigen sozialen Bedingungen und Voraussetzungen steht, die eine gelingende individuelle und kollektive Weltaneignung möglich machen.