Knihobot

Detlef Pollack

    Religion in der Moderne
    Die Verwandlung des Heiligen: Die Geburt der Moderne aus dem Geist der Religion
    Das unzufriedene Volk
    Von Verteidigern und Entdeckern
    Säkularisierung, ein moderner Mythos?
    Political Culture in Post-Communist Europe
    • Große Versprechen 11267

      Die westliche Moderne in Zeiten der globalen Krise

      Große Versprechen Die Ideale, Werte und Lebensstile der westlichen Moderne stoßen - global betrachtet - mehr denn je auf Ablehnung, teils sogar Feindschaft: Autoritäre werfen dem Westen Dekadenz vor, andere pranger Doppelzüngigkeit, Überheblichkeit oder Verantwortungslosigkeit an. Aber auch innerhalb westlicher Gesellschaften findet sich eine wachsende Zahl Unzufriedener. In einer von Krisen und Kriegen geschüttelten Gegenwart fühlen sich viele in ihren Zukunftserwartungen enttäuscht. Worin gründen solche Haltungen von Zurückweisung der Moderne und teils wütend zum Ausdruck kommender Frustration? Detlef Pollack verweist auf eine wachsende Kluft zwischen den Erfahrungen und Erwartungen der Einzelnen: Menschen, so Pollack, nähmen die Errungenschaften der Moderne-Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Wohlstand. Frieden und Teilhabe-als selbstverständlich hin und bewerteten die Gegenwart allein nach ihren vermeintlichen oder tatsächlichen Defiziten. Zugleich aber werde die progressive, dynamische Gestaltungskraft der Moderne von vielen bezweifelt oder negiert und die Zukunft in düsteren Farben gezeichnet. Pollack erinnert an die Wurzeln der westlichen Moderne, in deren Errungenschaften und Idealen wegen der Möglichkeit, sie zu missbrauchen, unvermeidlich auch Fehlentwicklungen und Irrwege bis hin zu Exzessen angelegt seien. Doch eben diese Moderne habe das größtmögliche Potenzial, widerstreitende Interessen auszuhalten, Irrtümer zu korrigieren , Konflikte zu moderieren und so als demokratische Gesellschaften zukunftsfähig zu bleiben.

      Große Versprechen 112672025
    • Von Verteidigern und Entdeckern

      Ein neuer Identitätskonflikt in Europa

      • 60 stránek
      • 3 hodiny čtení

      Der Identitätskonflikt zwischen Verteidigern und Entdeckern wird in diesem Open-Access-Buch umfassend untersucht. Anhand einer Studie mit 5000 Befragten aus vier europäischen Ländern wird aufgezeigt, wie sich die beiden Gruppen hinsichtlich ihrer Zugehörigkeitskonzepte und der wahrgenommenen Bedrohung durch Muslime und Geflüchtete unterscheiden. Zudem werden Unterschiede in der gesellschaftlichen Marginalisierung und politischen Repräsentation analysiert. Die Autoren belegen, dass verschiedene Positionen im Identitätskonflikt auch unterschiedliche Vorstellungen von Demokratie mit sich bringen.

      Von Verteidigern und Entdeckern2022
    • Das unzufriedene Volk

      Protest und Ressentiment in Ostdeutschland von der friedlichen Revolution bis heute

      Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger politischer Akteur erwiesen. So ging im revolutionären Umbruch von 1989 die Dynamik nicht von der kleinen Schar der Bürgerrechtler und Bürgerrechtlerinnen aus, sondern von der Bevölkerung. Und heute beherrscht die ostdeutsche Bevölkerung durch ihr Wahlverhalten und nicht zuletzt durch ihren Opferdiskurs die öffentlichen Debatten. Am ostdeutschen Protestverhalten lässt sich begreifen, wie sich eine Bevölkerung zum Volk konstituiert - unter den Bedingungen einer Diktatur - und wie in der Demokratie die kollektive Selbstermächtigung zum Ressentiment verkommt.

      Das unzufriedene Volk2020
    • "Um die Frage nach der Heraufkunft der modernen Welt ist es still geworden. Konnte die Frage, welche Verkettung von Umständen die Kulturerscheinungen der Moderne hervorgebracht haben, noch im Zentrum des Werks eines soziologischen Klassikers wie Max Weber stehen, so scheint sich in der sozial- und geisteswissenschaftlichen Forschung der Gegenwart eine gewisse Scheu herausgebildet zu haben, Langfristperspektiven zu verfolgen und mit großen Erzählungen aufzuwarten. Die Frage, in welcher Welt wir leben und wie diese Welt entstanden ist, hat allerdings nichts von ihrer Anziehungskraft und Relevanz verloren. Der Band nimmt sich nicht vor, diese Frage zu beantworten. Vielmehr geht es darum, herauszufinden, wo wir eigentlich stehen, wenn wir die nie gelösten alten Fragen heute neu stellen. Welche Rolle spielte die Religion bei der Herausbildung der modernen Welt, welche kam anderen Faktoren, etwa der Wissenschaft oder der Wirtschaft zu? Wer sich für die großen Themen der Geistes- und Sozialgeschichte interessiert, sollte zu dieser Bestandsaufnahme greifen." -- Provided by publisher

      Die Verwandlung des Heiligen: Die Geburt der Moderne aus dem Geist der Religion2020
    • Sind Religion und Moderne vereinbar, führen Modernisierungsprozesse zur Säkularisierung oder hat die Religion selbst modernisierende Potenziale? Anhand einzelner Länder – Italien, Niederlande, Deutschland, Polen, Russland, USA, Südkorea und Brasilien – gehen die Autoren dem Verhältnis von Modernisierung und religiösem Wandel nach. Das Ergebnis besteht im Entwurf multipler Theorieperspektiven, die nicht nur den Anspruch erheben, wie die Säkularisierungstheorie die Abschwächung religiöser Bindungen in der Moderne zu erklären, sondern auch ihre Stärkung.

      Religion in der Moderne2015
    • Zum Glauben reizen

      Mission und Glaubensvermittlung in der postsäkularen Gesellschaft

      • 271 stránek
      • 10 hodin čtení
      Zum Glauben reizen2011
    • Political Culture in Post-Communist Europe

      Attitudes in New Democracies

      • 288 stránek
      • 11 hodin čtení

      Engaging directly with some of the most important issues in contemporary politics, this volume deals with the role of political culture in democratic transitions, focusing in particular on democratization in Eastern and Central Europe. The central question is the relationship between institutional development and societal norms, and between the development of a superstructure of democratic proceduralism and the attitudes and responses of post-Communist republics.

      Political Culture in Post-Communist Europe2003
    • Leipzig im Oktober

      • 191 stránek
      • 7 hodin čtení

      Herausgegeben Von Wolf-jürgen Grabner, Christiane Heinze Und Detlef Pollack ; Mit Einem Vorwort Von Friedrich Magirius. Includes Bibliographical References (p. 177-190).

      Leipzig im Oktober1990