Knihobot

Walter Siebel

    Oldenburger Universitätsreden - 61: Was macht eine Stadt urban?
    Stuttgart ... wohin?
    Nachbarschaft
    Stadt, Planung, Geschichte - 1: Wohnen
    Die europäische Stadt
    Die Kultur der Stadt
    • Die Kultur, nicht politische oder ökonomische Strukturen, unterscheiden die Stadt vom Land. Nach Georg Simmel ist es etwa das »Geistesleben«, das die Metropole zu einem besonderen Ort macht. An diesen Gedanken knüpft Walter Siebel an. Heute, so seine zentrale These, charakterisieren zwei Merkmale die urbane Lebensweise: die Entlastung von notwendigen Arbeiten und die ständige Begegnung mit Fremden. In seiner historisch und theoretisch umfassenden Monographie entwirft Siebel ein detailliertes Bild dieser Kultur der Stadt, zeichnet ihre ambivalenten Entwicklungen nach und begründet daraus die Renaissance der Stadt und ihre kulturelle Produktivität.

      Die Kultur der Stadt
      4,5
    • In den kurzen goldenen Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg schien die europäische Stadt der Modellfall eines sozial ausgeglichenen, kulturell integrierten und prosperierenden Gemeinwesens. Heute wird ihr Ende vorhergesagt. Ihre Gestalt verliert sich in einem gesichtslosen Siedlungsbrei. Der öffentliche Raum wird privatisiert. Leerstehende Wohnungen und Industriebrachen reißen Lücken in das städtische Gefüge. Es entstehen abgeschottete Quartiere der Armen und der Einwanderer. Die Globalisierung, die Macht der Immobilienentwickler und die Finanzmisere stellen die europäische Stadt als eine Bastion des Wohlfahrtsstaats in Frage. Aber es gibt auch soziale, kulturelle, ökonomische und politische Gegentendenzen. Sie werden in diesem Band diskutiert, der sich an Stadtplaner, Stadtpolitiker und alle stadtpolitisch Interessierten ebenso richtet wie an Architekten und Sozialwissenschaftler. Beiträger sind u. a. Dieter Läpple, Peter Marcuse, Enzo Mingione, Claus Offe, Saskia Sassen, Thomas Sieverts und Erika Spiegel.

      Die europäische Stadt
      4,0
    • Nachbarschaft

      • 239 stránek
      • 9 hodin čtení

      Zusammenleben schafft Nachbarschaft, besonders in urbanen Räumen, wo sie oft als selbstverständlich angesehen wird. Medien thematisieren Nachbarschaft entweder negativ oder idealisierend. Um die Realität jenseits von Klischees zu erfassen, lebte ein erfahrener Fotojournalist mehrere Monate in einer Reihenhaus-Anlage. Dabei wird ein Einblick in die deutsche Normalität gewährt: Nachbarn lernen sich kennen, helfen einander, plaudern, teilen Interessen wie Garten, Auto, Haus und Fußball, grillen und spielen zusammen. Die Bedürfnisse nach Ruhe, Diskretion und Intimität variieren, und Grenzen werden durch Zäune und Hecken geschaffen, die jedoch temporär sind, sodass Kommunikation oft darüber hinweg stattfindet. Andreas Herzau dokumentiert alltägliche Momente, deren Themen universell sind, während das Gesamtbild der Nachbarschaft so individuell ist wie die Menschen selbst. Essays von Stadtsoziologen, Architekten und Journalisten beleuchten das Phänomen aus verschiedenen Perspektiven. Ergänzt werden diese durch persönliche Aussagen prominenter Persönlichkeiten, die ihre Sicht auf Nachbarschaft teilen, darunter Roger Cicero, Wolfgang Clement und Esther Schweins.

      Nachbarschaft