»… daß ich Eins und doppelt bin«. Für Goethe symbolisierte das gefächerte Ginkgo-Blatt seine gespaltene Existenz als Mensch und Dichter. Als Zeichen seiner Liebe, die er auch um seines Werken willen opferte, schickte er auch Marianne von Willemer ein Blatt des Ginkgo-Baumes. In der Stimmung des endgültigen Abschieds entwarf er jenes Gedicht, das wie kein anderes die Ambivalenz von Liebe und Kunst einfängt. Siegfried Unseld beschreibt die Geschichte des außergewöhnlichen Baums, er schildert die Beziehung zwischen Goethe und Marianne von Willemer und die Entstehungsgeschichte eines der bedeutendsten Gedichte der Weltliteratur.
Karl Siegfried Unseld Knihy






Hundert Briefe
Mitteilungen eines Verlegers 1947-2002 | Ein Panorama des intellektuellen Lebens der Bundesrepublik Deutschland
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- 17 hodin čtení
Anlässlich des 100. Geburtstags von Siegfried Unseld wird seine Korrespondenz gewürdigt, die als Lebensform und Denkraum dient. Über 50.000 Briefe dokumentieren seine Beziehungen zu bedeutenden Persönlichkeiten und spiegeln die intellektuelle Geschichte der Bundesrepublik wider. 100 exemplarische Briefe wurden ausgewählt und kommentiert.
Uwe Johnson: "Für wenn ich tot bin"
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Testamentarisch hat Uwe Johnson die Peter Suhrkamp-Stiftung und seinen Verleger Siegfried Unseld zum Nachlaßverwalter eingesetzt. Siegfried Unseld beschreibt, wie es dazu kam, beschreibt aus seiner Sicht noch einmal die Begleitumstände, die das große Werk »Jahrestage« zu vollenden ermöglichten. »Für wenn ich tot bin«: es war Uwe Johnsons Wunsch, daß sein Nachlaß gesammelt und nach Frankfurt gebracht wurde. Siegfried Unseld konnte in Verbindung mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität ein Uwe Johnson-Archiv einrichten, das dem Gedenken des großen Schriftstellers dient. Eberhard Fahlke, Leiter des Uwe Johnson-Archivs und ausgewiesener Johnson-Forscher, beschreibt in seinem Beitrag die Einrichtung und Anlage des Archivs, welches in seiner Art einzigartig ist.
Chronik
Band 2: 1971
1970 begann Siegfried Unseld die Chronik – er notierte Ereignisse aus dem Verlagsalltag, Abenteuer mit den Autoren und Auseinandersetzungen mit der Öffentlichkeit. Im Jahr 1971 war er mit ganz spezifischen Herausforderungen konfrontiert. Nach dem Tod von Bertolt Brechts Witwe Helene Weigel galt es, den Zugriff der DDR-Regierung auf die Weltrechte an dessen Werk zu verhindern; die ersten Monate des Jahres standen im Zeichen der Lesereise Ingeborg Bachmanns mit ihrem ersten erfolgreichen Roman Malina, im September erschienen mit einem Schlag die ersten 20 Bände der suhrkamp taschenbücher, die es bei Buchhandel, Kritik und Lesern durchzusetzen galt. Siegfried Unseld bewies in all diesen Verwicklungen seine Doppelkapazitäten zur Streßresistenz und Simultankompetenz. Die Zeitschrift konkret, die damals auf ihre »linken« Ambitionen Wert legte, nannte ihn: »den Haifisch unter den Geschäftemachern in Sachen Literatur«. Siegfried Unseld seinerseits notiert gelassen: »Was ist die Erfahrung? Das machen, was man für richtig hält. Es gibt keine richtige Verlagsarbeit bei falschen Vorstellungen.«
"Das Tagebuch" Goethes und Rilkes "Sieben Gedichte"
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- 8 hodin čtení
2. Auflage. Insel Verlag, Frankfurt/M., 1978. 214 S., Pbd. - sonst gutes Exemplar/Insel-Bcherei, Band 1000 -
Goethe und seine Verleger
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- 28 hodin čtení
Siegfried Unseld wurde am 28. September 1924 in Ulm geboren und starb am 26. Oktober 2002 in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur wurde er im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst einberufen und war drei Jahre lang, bis 1945, als Marinefunker im Einsatz. Nach seiner Rückkehr absolvierte er beim Ulmer Aegis Verlag eine Lehre als Verlagskaufmann. 1947 erhielt er durch die Vermittlung von Professor Weischedel die erstrebte Zulassung an der Universität Tübingen und studierte dort Germanistik, Philosophie, Nationalökonomie, Völkerrecht, Bibliothekswissenschaften und Sinologie. Seinen Lebensunterhalt bestritt Unseld als Werkstudent. Bis 1950 arbeitete er im Verlag J. C. B. Mohr in Tübingen. 1951 promovierte er mit einer Dissertation über Hermann Hesse zum Dr. phil. 1952 trat er in den Suhrkamp Verlag ein, wurde 1958 Gesellschafter der Suhrkamp Verlag KG und übernahm nach dem Tod Peter Suhrkamps die Verlagsleitung. Neben seiner beruflichen Tätigkeit besuchte er 1955 das von Henry Kissinger geleitete Internationale Seminar der Harvard Universität in Cambridge/Mass. (USA). Unseld führte die Verlage Suhrkamp und Insel und den 1981 von ihm gegründeten Deutschen Klassiker Verlag bis zu seinem Tod im Jahr 2002.
Reiseberichte
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- 14 hodin čtení
Der Autor und sein Verleger
- 355 stránek
- 13 hodin čtení
»Etwas vom Wichtigsten und Spannendsten für passionierte Leser und Bücherfreunde« stellen die fünf Vorlesungen dar: vier Autoren – Hesse, Brecht, Rilke und Robert Walser – in ihren jeweils verschiedenen Beziehungen zu Verlegern. Eröffnet wird der Band mit einer Abhandlung, die die Aufgaben eines literarischen Verlegers heute beschreibt, Widersprüche und Rollenkonflikte untersucht und die Arbeit des literarischen Verlages durch den Umgang mit seinen Autoren definiert.
Das Leben, es ist gut
- 200 stránek
- 7 hodin čtení
Siegfried Unseld hat aus dem umfangreichen lyrischen Werk Goethes hundert Gedichte ausgewählt. Hundert Gedichte eines Dichters, der »lieben können« als höchstes Glück empfand und ein Leben lang dafür den poetischen Ausdruck suchte. Es sind Gedichte, die dem ewigen Vorrat der Poesie angehören und bis heute lebendig geblieben sind. Nirgendwo in diesen Zeilen ist Resignation, überall Einverständnis mit der Vergänglichkeit, überall auch die Kraft der Bewahrung und Versöhnung: »Wie es auch sei das Leben, es ist gut.«
Goethe und der Ginkgo
Ein Baum und ein Gedicht
»... daß ich Eins und doppelt bin«. Für Goethe symbolisierte das gefächerte Ginkgo-Blatt seine gespaltene Existenz als Mensch und Dichter. Als Zeichen seiner Liebe, die er auch um seines Werken willen opferte, schickte er auch Marianne von Willemer ein Blatt des Ginkgo-Baumes. In der Stimmung des endgültigen Abschieds entwarf er jenes Gedicht, das wie kein anderes die Ambivalenz von Liebe und Kunst einfängt. Siegfried Unseld beschreibt die Geschichte des außergewöhnlichen Baums, er schildert die Beziehung zwischen Goethe und Marianne von Willemer und die Entstehungsgeschichte eines der bedeutendsten Gedichte der Weltliteratur.
Zur Aktualität Walter Benjamins
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- 10 hodin čtení
Siegfried Unseld wurde am 28. September 1924 in Ulm geboren und starb am 26. Oktober 2002 in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur wurde er im Zweiten Weltkrieg zum Kriegsdienst einberufen und war drei Jahre lang, bis 1945, als Marinefunker im Einsatz. Nach seiner Rückkehr absolvierte er beim Ulmer Aegis Verlag eine Lehre als Verlagskaufmann. 1947 erhielt er durch die Vermittlung von Professor Weischedel die erstrebte Zulassung an der Universität Tübingen und studierte dort Germanistik, Philosophie, Nationalökonomie, Völkerrecht, Bibliothekswissenschaften und Sinologie. Seinen Lebensunterhalt bestritt Unseld als Werkstudent. Bis 1950 arbeitete er im Verlag J. C. B. Mohr in Tübingen. 1951 promovierte er mit einer Dissertation über Hermann Hesse zum Dr. phil. 1952 trat er in den Suhrkamp Verlag ein, wurde 1958 Gesellschafter der Suhrkamp Verlag KG und übernahm nach dem Tod Peter Suhrkamps die Verlagsleitung. Neben seiner beruflichen Tätigkeit besuchte er 1955 das von Henry Kissinger geleitete Internationale Seminar der Harvard Universität in Cambridge/Mass. (USA). Unseld führte die Verlage Suhrkamp und Insel und den 1981 von ihm gegründeten Deutschen Klassiker Verlag bis zu seinem Tod im Jahr 2002.
Erste Lese-Erlebnisse
- 155 stránek
- 6 hodin čtení
Lektüre zwischen den Jahren, Goethe unser Zeitgenosse. Über Fremdes und Eigenes
- 159 stránek
- 6 hodin čtení
Lektüre zwischen den Jahren - Goethe unser Z eitgenosse - Über Fremdes und Eignes - bk1126; Insel Verlag; Verschiedene AutorenInnen; pocket_book; 1993
Hermann Hesse Werk und Wirkungsgeschichte
- 414 stránek
- 15 hodin čtení
Walter Benjamin zu ehren
Sonderausgabe aus Anlass des 80. Geburtstages von Walter Benjamin am 15. Juli 1972
Peter Suhrkamp
- 246 stránek
- 9 hodin čtení
German
Der Briefwechsel
- 1149 stránek
- 41 hodin čtení
Das Schreiben und Leben, das Zusammenwirken von Autor und Verleger dokumentiert dieser Briefwechsel – und zugleich die literarische Entwicklung der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden Partner: Auf der einen Seite der 1916 geborene Emigrant, der sein erstes Buch in deutscher Sprache 1960 veröffentlichte, aber in Schweden wohnte; er begann als experimenteller Erzähler und Dramatiker, schuf später eine eigene Form des politisch engagierten dokumentarischen Theaters und vollendete kurz vor seinem Tod 1982 den monumentalen Roman-Essay Ästhetik des Widerstands über die Kämpfe gegen die Epoche des Faschismus. Auf der anderen der Verleger, der seit 1959 allein verantwortlich für den Suhrkamp Verlag war und vor dem Hintergrund der Werke von Hesse und Brecht alles daransetzte, experimentierende Autoren bei den Lesern durchzusetzen. Der Schatten des Körpers des Kutschers, Abschied von den Eltern, Marat/Sade, Die Ermittlung, Viet Nam Diskurs, Die Ästhetik des Widerstands – diese Titel bezeichnen nur einige Stationen des Weges von Peter Weiss, die auch Stationen der Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik bedeuten. Die Korrespondenz Siegfried Unseld / Peter Weiss Der Briefwechsel läßt die Entstehung dieser Werke miterleben, zeigt die literarisch-politische Entwicklung ihres Verfassers – und den gewährenden, fordernden und fördernden Verleger, der dieses Werk gegen alle Widerstände durchsetzt.
Hermann Hesse
- 392 stránek
- 14 hodin čtení
Begegnungen mit Hermann Hesse
- 268 stránek
- 10 hodin čtení
In diesem Band schildert Siegfried Unseld seine Begegnungen mit Hermann Hesse. Erinnerungen und Berichte über literarische und persönliche Begegnungen wechseln mit Dokumenten Hesses, in denen sich ein Stück Verlagsgeschichte spiegelt, die Geschichte der Beziehung Hermann Hesses zu seinem Verlag und zu seinen Verlegern.
Hermann Hesse - eine Werkgeschichte
- 319 stránek
- 12 hodin čtení
Gedichte. Wege nach Innen
25 Gedichte Ausgewählt und mit einem Nachwort versehen von Siegfried Unseld
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