Er war wortkarg bis zur Einsilbigkeit, meistens schwieg er. Bevor der große Ruhm ihn erreichte, sprach man bereits am linken Seine-Ufer oder im Kreis der Surrealisten von seiner Verschlossenheit, genauer: von seinem Widerwillen, Kommentare zu seinen Bildern abzugeben. Anfangs hat es ihm sogar geschadet: Der Kunsthändler Daniel André Henry Kahnweiler, der den Nachbarn und von ihm vertretenen Maler André Masson besuchte, konnte mit den teils ausziselierten, teils jeder bildnerischen Konvention spottenden Gemälden Joan Mirós nichts anfangen, und zu Erklärungen wiederum war der Maler nicht aufgelegt. Aber auch im Alltag faßte er sich über die Maßen kurz.
Hans Platschek Knihy






Von Dada zur Smart Art
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Hans Platschek, Bilder
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Porträts mit Rahmen
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In Lebensgröße
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Fragen, Werkinterpretationen, Selbstdeutungen: Hans Platschek im Gespräch mit großen Malern der Gegenwart: Über Bilder, das Bildermachen, über die eigene Person. Platschek führt den Leser in die Arbeits- und Werkräume, erzählt Anekdoten und Geschichten, läßt hinter den subjektiven Eindrücken, hinter den Portraits das Selbstportrait jedes einzelnen erscheinen. Das Essay über Baudelaire, für diese Sammlung verfasst, zeigt den Zeitungsschreiber, der, sobald er sich mit Literatur oder Literaten, mit Malern und Graphikern beschäftigt, ein klinisches Auge hatte, der nicht nur erklärt, was auf den Bildern zu sehen ist und was nicht, sondern vor allem, warum das Gemalte von welchem Sujet auch immer abzulösen ist. „Der beste Baudelaire ist als Poet in Deutschland bis heute noch fremd und als Grübler zu überdenken. Er ist unerreichbar, was seine Zeitungsberichte über Kunst und Künstler angeht“. Hans Platschek in seiner Hommage an einen Lehrmeister.
Suhrkamp Taschenbuch - 1399: Engel bringt das Gewünschte: Zweite und erweiterte Ausgabe
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