Seit über 50 Jahren wird über den Einsatz verbotener Substanzen im Sport diskutiert. Während in den Anfangsjahren Arsen, Strychnin und Kokain eine Rolle spielten, stehen heute Anabolika, Blutdoping, EPO und Wachstumshormon im Fokus. Trotz bestehender Verbote seit Ende der 60er Jahre ist es bislang nur begrenzt gelungen, diese effektiv durchzusetzen. Medizinische, sportethische und juristische Gründe haben Sportler und deren Betreuer oft nicht davon abgehalten, unerlaubte Mittel zu verwenden, um im Wettkampf erfolgreich zu sein. Häufig wurde die sportliche Fairness und möglicherweise die Gesundheit zugunsten wirtschaftlicher Vorteile geopfert. Manipulationen mit Medikamenten sind nicht nur im Hochleistungssport, sondern auch im Freizeit- und Breitensport zunehmend verbreitet und spiegeln die gesellschaftliche Akzeptanz wider, (erlaubte) Medikamente zur Leistungssteigerung zu nutzen. Das Buch behandelt ausführlich das Dopingreglement, die verschiedenen Dopingmittel und deren Wirkungen sowie die Durchführung von Dopingkontrollen und rechtliche Grundlagen. Ein spezielles Kapitel widmet sich den Dopingkontrollen bei Tieren. Die umfassenden Informationen und der Praxisbezug machen das Werk für Sportmediziner, Sportwissenschaftler, Sportler, Betreuer sowie Ärzte und Apotheker von Interesse, die Informationen über Medikamentenmissbrauch und Doping für ihre Arbeit benötigen.
Dirk Clasing Pořadí knih (chronologicky)





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Doping - verbotene Arzneimittel im Sport
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Seit mehr als 30 Jahren ist die Diskussion um den Einsatz verbotener Wirkstoffe und Medikamente zur Leistungssteigerung im Sport nicht verstummt. Waren es in den Anfängen noch Arsen, Strychnin, Kokain oder Amphetamine, so geht es heute um Steroidanabolika, Betablocker, Blutdoping oder Peptidhormone. Das vorliegende Buch beschreibt die verbotenen Substanzen und Methoden sowie ihre Wirkungen und zeigt die Gefahren auf, die in medizinischer, rechtlicher und ethischer Sicht von ihrem Gebrauch ausgehen. Die Autoren, die zum Teil auf eine mehr als 20jährige Tätigkeit im Bereich der Bekämpfung des Medikamentenmissbrauchs im Sport zurückblicken, gehen aber auch auf Themen ein, die im Zusammenhang mit Doping und Dopingkontrollen oft übersehen werden: die notwendige Substitution von Substanzen, die beim Leistungssport in erhöhtem Masse verbraucht werden, wie Elektrolyte, Vitamine und Nährstoffe sowie die medikamentöse Behandlung bei Erkrankungen von Sportlern in der Trainings- bzw. Wettkampfsphase. Sehr genau werden die Richtlinien und das Vorgehen bei Dopingkontrollen beschrieben, sowie die geltenden Vorschriften für die Analytik. Die umfassende Information und der Bezug zur Praxis machen das Buch nicht nur für Sportmediziner und -wissenschaftler interessant, sondern auch für Sportler und ihre Betreuer.