Gegenstand der Untersuchung ist das «Rechtsbuch» und seine heterogene Kategorisierung anhand repräsentativer Rechtsbücherhandschriften. Die Autorin untersucht die externen und internen Merkmale der Handschriften und Drucke. Das besondere Kennzeichen der Textsorte ist die Rechtslegitimation und das Spannungsverhältnis von Bewahren und Verändern.
Gabriele von Olberg Pořadí knih




- 2017
- 2008
Zeitbilder - Weltbilder
- 923 stránek
- 33 hodin čtení
Die ‚Sächsische Weltchronik’ gilt als die erste Prosa-Weltchronik in deutscher Sprache und hat sich über das gesamte deutsche Sprachgebiet verbreitet. Sie wird in verschiedenen Formen tradiert, sowohl allein als auch in Kombination mit anderen Texten, und spielt eine wesentliche Rolle in der kollektiven Erinnerung des christlich-europäischen Kulturraums. Seit über 150 Jahren liegt der Fokus auf dem engeren Text, wobei der ursprüngliche Verfasser, Eike von Repgow, vermutet wird. Die Autorin untersucht etwa 60 Textzeugen des ‚Buchs der Welt’ aus dem 13. bis 19. Jahrhundert aus einer neuen Perspektive, die der Vielfalt und den Gemeinsamkeiten der Überlieferung Rechnung trägt. Sie zeigt, dass die Zusammenstellungen innerhalb eines Codex nicht zufällig sind, sondern eine besondere Erinnerungskultur widerspiegeln. Das Textkorpus, das die ‚Sächsische Weltchronik’ repräsentiert, ist so vielseitig, dass es zentrale Fragen der Mittelalterforschung und der historischen Sprachforschung beleuchtet, wie den Wandel kollektiver Memoria und das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Die Untersuchung führt zu einer Neustrukturierung des Textbestandes nach textlinguistischen Kriterien und beschreibt die Textsorte ‚Prosa-Universalchronik’.
- 1991
Die Bezeichnungen für soziale Stände, Schichten und Gruppen in den Leges barbarorum
- 335 stránek
- 12 hodin čtení
Frontmatter -- Inhalt -- 1. Historisch philologische Bezeichnungsforschung -- 2. Die Leges als Quelle sprachwissenschaftlicher Untersuchung -- 3. , Adel', , Freiheit', , Halb-' und , Unfreiheit' in der historischen Forschung des 18., 19. und 20. Jahrhunderts -- 4. Corpus der Bezeichnungen aus dem sozialen Bereich -- 5. Vorstellungen von Freiheit und Unfreiheit anhand der Personenbezeichnungen der frühmittelalterlichen Leges -- 6. Literaturverzeichnis -- 7. Register -- Backmatter
- 1983
In der vorliegenden Arbeit wird mit Hilfe der 'historisch-philo- logischen Bezeichnungsforschung' der Wortschatz frühmittelalterlicher Gesetzestexte (Leges) aus dem sozialen Bereich der Freien, Fahr- genossen, der Nachbar- und Gefolgschaft auf Bedeutungsveränderungen, Bezeichnungswandel, Tradition und Innovation hin untersucht. Im Sinne einer kulturhistorisch orientierten Bezeichnungsforschung werden dabei nicht nur die sprachlichen Erscheinungen, sondern auch die mit diesen in wechselseitigem Kontakt stehenden aussersprachlichen Phänomene berücksichtigt. Das Vorgehen innerhalb der Untersuchung bestimmt sich im wesentlichen durch den sprachwissenschaftlichen Zugriff, ist aber insofern sozialhistorisch ausgerichtet, als hier mittels der volkssprachigen Wörter - unter Heranziehen auch lateinischer Bezeichnungen - soziale Abstufungen sowie verschiedene Sichtweisen von der frühmittelalterlichen Gesellschaft festgestellt werden.