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Richard Georg Plaschka

    8. červenec 1925 – 27. říjen 2001
    Faktoren Der Expansion (Veroffentlichungen Des Osterreichischen Ost- Und Sudosteurop)
    Avantgarde des Widerstands 1/2
    Was heißt Österreich?
    Innere Front
    Innere Front II
    Cattaro Prag
    • Avantgarde des Widerstands 1/2

      Modellfalle Militarischer Auflehnung Im 19. Und 20. Jahrhundert (Studien Zu Politik Und Verwaltung)

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      Militar - Exekutivorgan staatlicher Gewalt oder Impulsorgan revolutionarer Bewegung. In diesem Spannungsfeld werden Modellfalle militarischen Widerstands aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus dem ostmittel- und osteuropaischen Raum herangezogen und dabei grundsatzliche Fragen von Widerstand und Revolte so Wallenstein als Vormodell von Verratsproblematik, die Exekutivvorgange in Prag 1848, Bosnien-Herzegovina 1878, der Tschechoslowakei 1968; erganzt durch Beispiele des Vorgehens in Ubersee um die Jahrhundertwende; die Revolte auf dem "Potemkin", die Umsturzbewegungen in Petrograd 1917, Prag 1918, sozialistisch gepragte Soldatenrevolten, so Rumburg und Kragujevac, national vorbestimmte Legionarseinheiten, die Bildung von Insurrektions- und Partisanengruppen, schliesslich die Aufstande im Warschauer Ghetto - am Rande des Massenmordes 1943 -, Berlin, Warschau, Mittelslowakei 1944, Budapest 1956. Im zweiten Band finden sich Beitrage zu den operativen Bahnen, zum nationalen und sozialen Motivationsspektrum, nicht zuletzt zu dem in der deutschen Wehrmacht, zur Frage Verrat, Desertion, Gehorsam, Eid, Gewissen. Denn in Kasernen und auf Deckplanken, in den Strassen, auf Gefechtsstanden und vor dem Galgen fand - wenn auch durch Disziplin und Waffen, Gegnerlage und Militarstrafrecht mitbestimmt - der Mensch in seiner Bereitschaft, "fur das Ganze zu sterben" seine entscheidende Herausforderung. Richard Georg Plaschka, geboren am 8. 7. 1925 auf Burg Vottau/Mahren. Dr. pihl, DDr. h. c. der Universitaten Prag und Sofia, em. o. Prof. der Osteuropaischen Geschichte an der Universitat Wien; 1976/77 Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultat; 1981 bis 1983 Rektor der Universitat Wien und Vorsitzender der Osterreichischen Rektorenkonferenz; Leiter des Osterreichischen Ost- und Sudosteuropa-Instituts 1958 bis 1988; wirkliches Mitglied der Osterreichischen Akademie der Wissenschaften, auswartiges Mitglied der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Kunste, Belgrad. Ehrenmitglied der ungarischen Akademie der Wissenschaften, Budapest; auswartiges Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Krakau; wirkliches Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Kunste, Munchen. Wesentliche Von Palacky bis Pekar. Geschichtsbewusstsein und Nationalbewusstsein bei den Tschechen. 1955; Cattaro - Prag. Revolte und Revoltion. 1963; Innere Front. Gemeinsam mit H. Haselsteiner und A. Suppan. 1974; Matrosen, Offiziere, Rebellen. 1984; Nationa

      Avantgarde des Widerstands 1/2
    • Archiv für österreichische Geschichte - 136: Was heisst Österreich?

      Inhalt und Umfang des Österreichbegriffs vom 10. Jahrhundert bis heute

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      000 Jahre nach der ersten Nennung des Namens Ostarrichi in einem Dokument gehen dreizehn Autoren - in der Hauptsache Historiker, aber auch je ein Germanist, Kunsthistoriker und Musikwissenschafter - der Frage nach, wofür die Begriffe „Österreich“ und „österreichisch“ seither stehen. Untersucht wird einerseits, für welchen geographischen Raum in den einzelnen Geschichtsepochen der name Österreich verwendet wird, und andererseits, wer sich von den darin lebenden Personen als Österreicher gefühlt hat, eine Problematik, die insbesondere für die Epoche vom erwachenden Nationalbewusstsein im vorigen Jahrhundert über die Erste Republik und die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft bis zur allgemeinen Durchsetzung eines „Österreichbewußtseins“ nach 1945 eingehend verfolgt wird. Daneben werden auch der Werdegang des Landes Salzburg und der Ländergruppen „Inner-“ und „Vorderösterreich“ sowie die Bedeutung des Begriffes „casa de Austria“ von führenden Fachleuten gewürdigt. Beiträge, die „spezifisch Österreichisches“ in Literatur, bildender Kunst und Musik aufzuspüren versuchen, runden den Band, der sich als Beitrag der Historischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum Jubiläumsjahr 1996 versteht, ab.

      Archiv für österreichische Geschichte - 136: Was heisst Österreich?