Herznaht
Ärzte, die Dichter waren - von Benn bis Schnitzler. Mit 33 Gemälden zur Medizin
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Ärzte, die Dichter waren - von Benn bis Schnitzler. Mit 33 Gemälden zur Medizin
Wanneer de winter aanbreekt wachten Marie en haar zusje op de komst van de bonte specht. Maar die laat op zich wachten.
Moritz und der sprechende Kater Herr Murks sind dicke Freunde. Jeden Tag treffen sie sich unterm schwarzen Holunder und erzählen sich, was sie erlebt haben. Eines Tages geschieht etwas ganz Wundervolles
In ihrem Tagebuch erzählt Frau Thymian Gotteball hautnah ihren Überlebenskampf als Verstoßene in der schwierigen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Als Thymian mit 15 Jahren missbraucht und schwanger wird, muss sie ihr Elternhaus verlassen und sich alleine gegen die Niederdrückung durch die Moral und die sozialen Anschauungen der Menschen wehren. Sie sieht sich einer Welt gegenüber, die voll ist von Ungerechtigkeiten und in der Frauen diskriminiert werden. Auf eindrückliche und authentisch persönliche Weise offenbart ihr Tagebuch die psychischen und physischen Auswirkungen eines solchen Lebens. Margarete Böhme hatte mit ihrem 1905 erschienenen Tagebuchroman ihren Durchbruch und erreichte den größten Verkaufserfolg im deutschen Buchhandel vor 1933.
Neu hrsg. u. Vorw. v. Miller, Alice. Nachw. v. Kulessa, Hanne. 251 S.
»Der Grabstein war umgefallen.« Diese unerhörte Begebenheit konfrontiert Paula, denn es ist der Grabstein ihrer Mutter. Sie setzt sich darauf und wird bald von einem merkwürdigen Fremden besucht, der ihr ein Pfefferminzbonbon anbietet – ein Pfefferminzbonbonvertreter. In seinen Gesprächen erzählt sie Geschichten aus ihrem Leben und von ihrer Mutter, die sowohl wahr als auch erfunden sein können. Fast täglich trifft sie ihn auf dem Friedhof, während sie an der Übersetzung eines englischen Schauerromans über Spinnen arbeitet, die sich in ihr Leben drängen, zusammen mit Erinnerungen und Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Die Realität entgleitet ihr zunehmend, was sie in einen heiteren, manchmal verzweifelten Schwebezustand versetzt, in dem alles möglich erscheint, selbst das Auftauchen einer männlichen Pygmalion-Figur. Der Roman von Hanne Kulessa beleuchtet die Fallstricke jeder Biographie und die Möglichkeit, alle möglichen Lebenswege in einem einzigen zu vereinen. Am Ende tritt der Große Schwarze Akt (ein Gemälde von Jean Fautrier) ins Licht, der Grabstein wird wieder aufgerichtet, und für einen Moment herrscht Frieden auf dem Friedhof.
Auch wenn noch so viele Bücher, Zeitschriften oder Modemacher das Hohelied der klugen, erfolgreichen, schönen, erotischen und attraktiven Fünzigjährigen singen, eines werden wir nicht bleiben: forever young. Älter werden ist kompliziert und anstrengend. Präventivmaßnahmen können nicht früh genug ergriffen werden. Hanne Kulessa schlägt vor, mit Witz, Humor und Komik vorzubeugen. Von A(ndrea) bis Z(ora): In ihrem Alphabet sprechen Frauen im besten Alter von ihren Stärken und Schwächen. Sie sind Künstlerinnen, Journalistinnen, Buchhändlerinnen, Lehrerinnen oder Hausfrauen. Sie träumen von jugendlichen Liebhabern, setzen auf Kosmetik für die reifere Haut, fürchten die junge Konkurrenz, bringen sich durch Yin und Yang in eine neue Balance, fühlen sich durch eine E-Mail-Bekanntschaft erregt, sehen den Schmelz der Jugend immer nur bei den anderen schwinden. Wie altern wir schöner? Hanne Kulessa destilliert aus 24 Bekenntnissen entscheidende Hinweise. Sie erzählt von Berührungen, Jahresringen, Nebenwirkungen, Problemzonen, Unterwäsche und anderen Dingen mehr.