In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit von Musikwissenschaft und Kunstgeschichte werden die funktionalen, medialen und gattungsübergreifenden Aspekte des lange vernachlässigten Themas 'Bild und Raum der Kirchenmusik' systematisch entwickelt. Die Bandbreite reicht von der Ikonographie der Kirchenmusik über den Zusammenhang von Notenschrift und Bild bis hin zu den Bildern der musikalischen Praxis und zum architektonischen Raum der Kirchenmusik. Ausblicke auf Kirchenmusik als Anregung für bildende Künstler und als Thema in den Medien der Moderne runden den Band zu einer einzigartigen Darstellung ab.
Ulrich Fürst Pořadí knih




- 2015
- 2007
The architecture of Rome
- 383 stránek
- 14 hodin čtení
Architects and artists have long recognized Rome as the "eternal city," a place that has remained perpetually vibrant and influential. Over more than 2000 years, it has been the birthplace of structures that defined Western architecture. From ancient Roman times, architects began designing interiors that transformed spaces into physical experiences, laying the groundwork for building types still relevant today. Rome's architectural significance spans from old St. Peter’s, the first medieval basilica, to new St. Peter’s, where Bramante and Michelangelo shaped the High Renaissance. The works of Bernini and Borromini further defined Baroque architecture, influencing regions as far as Vienna and Bohemia. Modern buildings in Rome also reveal unexpected gems. This guide presents Rome's architectural history chronologically rather than topographically, allowing readers to follow the evolution of styles without jumping between periods. Each epoch begins with an introduction highlighting its key features, creating a richly illustrated narrative of Rome’s architecture and, by extension, Western architecture. An alphabetical index and detailed maps enhance usability, illustrating historical contexts and enabling personalized explorations. Key buildings from each period are emphasized in both text and maps, ensuring clarity in understanding the historical development. The authors, a group of art historians, bring their diverse experienc
- 2002
Der Band umfasst fünf detaillierte Monographien zu bedeutenden Sakralbauten des österreichischen und böhmisch-mährischen Barocks, die eine besondere gestalterische Absicht verfolgen. Es wird ein methodischer Ansatz verfolgt, der beschreibende Architekturanalysen mit der systematischen Auswertung zeitgenössischer Quellen kombiniert. Die Baudenkmäler werden in ihren historischen Kontext eingeordnet und mit den Anliegen und Konflikten der Bauherren verknüpft. Neue Quellen führen zu teils überraschenden Erkenntnissen: Die Salzburger Kollegienkirche verkörpert die Erkenntnisprogrammatik einer Benediktineruniversität, die auf „sapienta divina“ und Maria immaculata ausgerichtet war. St. Peter in Wien reflektiert die Ansprüche des habsburgischen Kaiserhauses vor dem Spanischen Erbfolgekrieg. Kloster Kladrau erinnert durch seine Barockgotik an das goldene Zeitalter der „pietas veterum Boemorum“. Die Wallfahrtskirche in Saar vermittelt durch Sternfiguration und Lichtinszenierung den Charakter eines „gnaden- und wunderreichen Ortes“ des Johann Nepomuk. Kloster Raigern dokumentiert seinen „status modenae existentiae“ in einem kirchenrechtlichen Konflikt, inspiriert von der kaiserlichen Architektur Wiens. Eine umfassende Diskussion des Forschungsstandes und methodischer Probleme, von Architekturikonologie bis Kontextforschung, rundet die Fallstudien ab und beleuchtet die inhaltlich-thematische Qualität der Baukunst in der Traktatliteratur