100 Years of Swiss Design
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'100 Years of Swiss Design' takes a fresh look at furniture and product design from Switzerland.





'100 Years of Swiss Design' takes a fresh look at furniture and product design from Switzerland.
Le Corbusiers Farbenklaviaturen von 1931 und 1959 / Le Corbusier's Color Keyboards from 1931 and 1959 / Les claviers de couleurs de Le Corbusier de 1931 et de 1959
Le Corbusier entwarf fur die Tapetenfirma Salubra zwei Farbkollektionen: das "Clavier de couleurs" von 1931 mit 43 Farbtonen und die Kollektion von 1959 mit 20 Farben. Er begnugte sich jedoch nicht mit der Wahl von 43 Farbtonen, die er auf seine Erfahrung als Architekt und Maler abstutzte, vielmehr organisierte er die Tone auf 12 Musterkarten so, dass mit einem Schieber jeweils drei bis funf Farben isoliert bzw. kombiniert werden konnen. Jede dieser Karten beinhaltete eine andersartige Farbstimmung, die in der Anwendung eine bestimmte Raumwirkung hervorrufen sollte. Damit war nicht nur ein nutzliches Werkzeug geschaffen, sondern auch eine Art Testament der puristischen Farbenlehre entstanden: eine unentbehrliche Grundlage und ein wertvolles Arbeitsinstrument fur alle, die sich in Theorie und Praxis mit Farbe auseinandersetzen. Le Corbusier-Spezialist Arthur Ruegg erlautert die Bedeutung der Salubra-Kollektionen fur die Geschichte der modernen Architektur und stellt im Nachwort zur dritten Auflage die Erkenntnisse dar, zu denen die Forschung in den letzten zwanzig Jahren gelangt ist. Der zweite Band beinhaltet 13 Farbtafeln mit insgesamt 63 Farbtonen und 4 separate Schieber, der dritte Band 63 ganzseitige Farbmusterblatter. Alle Farben wurden im Siebdruck gedruckt, die Farbtafeln sind von Hand geklebt.
Ludwig Mies van der Rohe, Brünn 1930
Zum ersten Mal wird mit diesem Werk die Entwicklung des Wohnens und des Mobiliars in der Schweiz seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis heute dargestellt. Nach einleitenden Essays, verfasst von den Doyens der Designforschung Lucius Burckhardt und Stanislaus von Moos, folgen sieben Hauptkapitel über Zeitabschnitte von jeweils 15 Jahren, ergänzt mit Dossiers zu den Masterpieces der jeweiligen Epoche. Eine Darstellung von rund 20 Musterwohnungen dokumentiert dann in geraffter Form nochmals die signifikanten Veränderungen der Wohnformen im 20. Jahrhundert. Ein Objektkatalog mit über 300 bebilderten Einträgen sowie ca. 150 Biografien runden das Werk ab: Sie liefern bisher nicht zugängliche Informationen, insbesondere zu Entstehungs- und Produktionsdaten. Dieses einmalige Standardwerk wird von ETH-Professor Arthur Rüegg herausgegeben, in Zusammenarbeit mit der Designsammlung des Zürcher Museums für Gestaltung, der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Bern) und der ETH Zürich.