Knihobot

Martin Baumert

    Abschied von der Kohle 10751
    Autarkiepolitik in der Braunkohlenindustrie
    Das Beste nach oben!
    • Das Beste nach oben!

      Forschung und Praxis der Wiedernutzbarmachung von Braunkohlenfolgelandschaften in der DDR

      Braunkohle war und ist ein problembehafteter Rohstoff. Dieser Befund gilt im Besonderen für die DDR, die von ihrer wichtigsten Energieressource in fataler Weise abhängig war. Viele der Umweltprobleme, die wir mit dem sozialistischen Staat verbinden, hatten ihren Ursprung in der Nutzung von Braunkohlen. Dabei versuchte die DDR lange Zeit, sich diesen Umweltproblemen zu stellen. Von einem determinierten "sozialistischen Ökozid" kann daher nicht die Rede sein. Der Autor zeichnet anhand der Rekultivierungsforschung und -praxis ausgekohlter Tagebaue nach, wie die DDR sich bereits ab den frühen 1950er-Jahren den Problemen stellte und Lösungen suchte. Die reich bebilderte Studie zeigt, wie bis in die 1970er-Jahre ein Wissenschaftsnetzwerk entstand, das seine Erkenntnisse auch systemübergreifend distribuierte. Dank dieser Forschungen war die DDR für einen historischen Moment eines der führenden Länder in der bergbaubedingten Umweltpolitik.

      Das Beste nach oben!2023
    • Abschied von der Kohle 10751

      Struktur- und Kulturwandel im Ruhrgebiet und in der Lausitz

      Abschied von der Kohle - das fühlt sich anders an, als sich etwa von der Atomkraft zu verabschieden. Ende 2018 wurde die letzte Zeche im Ruhrgebiet geschlossen; in der Lausitz ist das Ende der Braunkohleverstromung absehbar. In beiden Regionen ist neben den Herausforderungen durch den wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel auch eine kulturelle Bedeutungsschicht relevant. Die APuZ-Edition versammelt Beiträge, die 2019 in der Ausgabe >>Ruhrgebiet und 2020 in der Ausgabe >> Lausitz erschienen sind, teils unverändert, teils aktualisiert. Fünf neue Beiträge bieten übergreifende, einordnende und vergleichende Perspektiven vom Zeitalter der Kohle bis hin zu den Prozessen von Deindustrialisierung, Dekarbonisierung und Rekultivierung.

      Abschied von der Kohle 107512021
    • Autarkiepolitik in der Braunkohlenindustrie

      Ein diachroner Systemvergleich anhand des Braunkohlenindustriekomplexes Böhlen-Espenhain, 1933 bis 1965

      • 512 stránek
      • 18 hodin čtení

      Der Industriekomplex um Böhlen und Espenhain ist eng mit der Geschichte der Braunkohle verbunden, die in verschiedenen politischen Systemen eine zentrale Rolle spielte. Während der Nationalsozialismus die Braunkohle für Autarkie und Kriegswirtschaft nutzte, diente sie in der SBZ zur Begleichung von Reparationszahlungen. In der DDR war sie die einzige verfügbare Energiequelle. Der Autor untersucht die Auswirkungen dieser politischen Systeme auf die wirtschaftliche Organisation der Betriebe sowie die Interaktionen zwischen Regierungen, Führungskräften und Arbeitern in diesem Kontext.

      Autarkiepolitik in der Braunkohlenindustrie2021