Poeta wohin? - manchmal, wenn Text und Bild eins werden ; vom Malerbuch zur Buchskulptur - Felix Martin Furtwängler ; mit einer Auswahl von Arbeiten aus den Jahren 1978 bis heute ; ein Katalogbilderlesebuch ; [Ausstellung in der Herzog-August-Bibliothek, Bibliotheca Augusta, Kabinett und Malerbuchsaal, Wolfenbüttel, vom 13. April bis 30. Juni 2002 ... Die Deutsche Bibliothek, Deutsches Buch- und Schriftmuseum, Leipzig, Mai bis August 2004]
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Der Katalog zeigt in einer großen Retrospektive Arbeiten von Felix Martin Furtwängler aus den Jahren 1978 bis heute. Furtwängler, der in Berlin und Dietratried (bei Memmingen) lebt, gehört in Deutschland zu den Buchkünstlern, die mit ihrer Arbeit Maßstäbe gesetzt haben. Seine bevorzugten Medien sind Grafik (Schnitte in Holz und Linol), Radierungen und in einer Vielfalt von Farben gemalte Bilder. Die 26 Beiträge beschreiben das Werk. Leitmotive in Furtwänglers Büchern sind Angst, verbunden mit der Assoziation von „Nightmare“, Verlassenheit und Resignation. Seine Absage an Gewalt und Krieg wurde zu einem zentralen Thema seiner Kunstgestaltung. Die Dichtung und Malerei des Expressionismus haben ihn beeinflusst, mit der Lyrik Trakls („Von stillen Tagen“), Heyms („Der Krieg“), Benns, August Stramms und Else Lasker-Schülers hat er sich auseinandergesetzt. Malern wie Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner und Emil Nolde galt seine Aufmerksamkeit. Eigene Radierungen hat er seit 1999 durch Übermalungen in politische Aussagen voller Emotionen und Ironie verwandelt. Dem Katalog ist ein Verzeichnis der Arbeiten Felix Martin Furtwänglers beigegeben.