Wertorientierte Ausgestaltung der Kompensationsstruktur von Forschungskooperationen
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Kooperationen sind für den unternehmerischen Erfolg von Biotechnologieunternehmen von überragender Bedeutung. Lange bevor die Unternehmen ein marktreifes Produkt herstellen können, müssen sie ihre Leistungsfähigkeit durch eine Kooperation mit einem attraktiven Partner aus der Pharmaindustrie unter Beweis stellen. Ohne dieses Gütesiegel sind auch die Kapitalgeber nur selten bereit, die weitere Finanzierung zu gewährleisten. Die im Kooperationsvertrag vereinbarte Kompensationsstruktur regelt zum einen die Aufteilung des Projektwertes zwischen den Partnern, sie sendet aber zum anderen auch Signale über die Qualität des angebotenen Projektes und schafft die Anreize für beide Partner, alles für den Erfolg der Zusammenarbeit zu tun. Der Autor stellt auf der Grundlage kapitalmarktorientierter Bewertungsmethoden dar, wie die Kompensationsstruktur die Aufteilung des Projektwertes bestimmt. Er analysiert die Anreizwirkung der in der Praxis eingesetzten Kompensationselemente und zeigt, wie diese – bei konstanter Wertverteilung – ausgestaltet werden müssen, um eine optimale Anreizwirkung zu erzielen. Für die Verhandlungen zwischen den Kooperationspartnern wird eine Nash-Lösung erarbeitet.