Felsmalereien Indonesiens
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Der abschliessende Band ist eine schlichte Zusammenstellung der Motive. Ohne Ambitionen. Ohne Geschwurbel. Als eher dürftigen Ersatz sind in der Zusammenfassung einige zwar bescheidene, dafür aber nachvollziehbare Kleinigkeiten notiert, die mir beim Zeichnen der Details aufgefallen sind. Der im Vorwort zum ersten Band vorsichtig geäusserte Optimismus bezüglich Interpretationen ist bei mir einer nüchternen bis abgrundtiefen Skepsis gewichen; aus diesem Grunde werden die schwarzen Malereien aus Lumba, Sarang und Sireh keine weitere Erörterung finden. Die Interpretation von Felsmalereien, zu denen weder schriftliche Quellen noch eine ungebrochene mündliche Tradition vorliegen, ist doch wohl eher eine Domäne für tiefgründige Philosophen als für Ethnologen, Kunsthistoriker und Prähistoriker. Interessierte Leserinnen und Leser findet daher in der Einleitung nur ganz knappe und daher schematische Angaben zu einigen Theorien, wobei zu beachten ist, dass diese nicht auf Material aus Indonesien beruhen.