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Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts

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Im 20. Jahrhundert wird das Denken durch die Destruktionsversuche der philosophischen Fachsprache von Heidegger bis zur Postmoderne neu justiert. Begriffe, deren semantischer Gehalt oft nur durch Grenzbestimmungen und -überschreitungen erkennbar ist, prägen dieses Denken. Im 19. Jahrhundert sind die Begriffe, die öffentliche Debatten dominieren, prägender als zuvor, sowohl in Wissenschaft als auch in Politik. Viele Termini wie "Energie", "Entwicklung" und "Unbewusstes" gewinnen über ihren fachlichen Rahmen hinaus an Popularität, werden jedoch auch universell und damit unscharf. Die Leitbegriffe des 20. Jahrhunderts waren oft schon vorhanden, erhielten jedoch neues Gewicht oder einen veränderten Stellenwert. Die Phänomene der Verzeitlichung und Ideologisierung politisch-sozialer Termini, die Reinhart Koselleck für den Umbruch zwischen 1750 und 1830 identifizierte, sind auch im 20. Jahrhundert zu beobachten. Veränderungen, die sich im letzten Jahrhundert abzeichnen, haben sich besonders nach 1989 verstärkt. Schlüsselbegriffe helfen, das komplexe Denken der jeweiligen Epoche zu entschlüsseln und markieren die impliziten Grenzen dieses Denkens. Zu den Schlüsselbegriffen der Philosophie des 19. Jahrhunderts zählen unter anderem "Bewusstsein", "Dialektik", "Entfremdung" und "Revolution", während im 20. Jahrhundert Begriffe wie "Krise", "Identität", "Macht" und "Verantwortung" prägend sind.

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Schlüsselbegriffe der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, Christian Bermes

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