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Nicolaus Cusanus, Marsilio Ficino und Francesco Patrizi repräsentieren das platonische Denken der Renaissance, insbesondere die neuplatonische Tradition von Plotin, Proklos und Damaskios. Ihr Platonismus ist stark christlich geprägt, wobei die Schriften des Dionysius Areopagita eine zentrale Rolle spielen. Cusanus' Denken zeigt noch Einflüsse mittelalterlicher Autoren wie Anselm von Canterbury und Ramón Llull, und er muss sich auf lateinische Übersetzungen beschränken. Ficino hingegen bietet eine bedeutende Übersetzung von Platons und Plotins Werken, die einen neuen Zugang ermöglicht. Patrizi erweitert die Diskussion um die komplexe Metaphysik des Damaskios. Alle drei Denker formulieren ihre Ansichten zu zeitgenössischen philosophischen Problemen und beziehen sich auf wichtige scholastische Autoren sowie die hermetische Tradition. In dem Buch werden Beispiele für ihre Auseinandersetzungen mit ontologisch-metaphysischen Fragen präsentiert, etwa zum Status des Individuellen, dem Begriff der „Möglichkeit“ und der Natur des Geistes. Zudem werden Themen zur Seele und deren Explikationsformen behandelt, wie die Natur der Liebe und das Konzept des „Bildes“. Diese Diskussionen verbinden platonisches Denken mit humanistischen Fragestellungen.
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Cusanus, Ficino, Patrizi, Thomas Leinkauf
- Jazyk
- Rok vydání
- 2014
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