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Byzantinische Mathematik im 15. Jahrhundert. Codex Vindobonensis philologicus graecus 65

Neuere Erkenntnisse und Edition der Anfangskapitel

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Der anonyme Codex Wien, Österreichische Nationalbibliothek, phil. gr. 65, gehört zu den wichtigsten spätbyzantinischen mathematischen Handschriften. Nach der Arithmetik, die vom Autor 2014 veröffentlicht worden ist, liegt hiermit eine kommentierte Edition der Folios IIv–9v vor, die in der jetzigen Bindung der Handschrift vor dem Beginn des Rechenbuchs stehen. Inhaltlich geht es um die vollkommenen Zahlen in verschiedenen Interpretationen und um Themen zur (nachträglichen!) Ergänzung von Kapiteln des Rechenbuchs aus dem Buchkern (Gittermultiplikation, Neunerprobe, Multiplikation im Kopf). Der Text ist von eminenter Bedeutung für grundlegend neue Erkenntnisse, vor allem was den Aufbau des Codex und seine Verfasserschaft betrifft. Demnach ist der Codex falsch gebunden, und der Aristoteles-Kommentator und Metropolit von Mytilene Leon Magentenos (1. Hälfte des 14. Jahrhunderts) ist, wie in der Fachliteratur zu dieser Handschrift unzutreffenderweise angeführt, als Mitautor auszuschließen.

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Byzantinische Mathematik im 15. Jahrhundert. Codex Vindobonensis philologicus graecus 65, Stefan Deschauer

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Rok vydání
2026
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Titul
Byzantinische Mathematik im 15. Jahrhundert. Codex Vindobonensis philologicus graecus 65
Podtitul
Neuere Erkenntnisse und Edition der Anfangskapitel
Jazyk
německy
Vazba
měkká
Počet stran
98
ISBN13
9783700150237
Série
Anotace
Der anonyme Codex Wien, Österreichische Nationalbibliothek, phil. gr. 65, gehört zu den wichtigsten spätbyzantinischen mathematischen Handschriften. Nach der Arithmetik, die vom Autor 2014 veröffentlicht worden ist, liegt hiermit eine kommentierte Edition der Folios IIv–9v vor, die in der jetzigen Bindung der Handschrift vor dem Beginn des Rechenbuchs stehen. Inhaltlich geht es um die vollkommenen Zahlen in verschiedenen Interpretationen und um Themen zur (nachträglichen!) Ergänzung von Kapiteln des Rechenbuchs aus dem Buchkern (Gittermultiplikation, Neunerprobe, Multiplikation im Kopf). Der Text ist von eminenter Bedeutung für grundlegend neue Erkenntnisse, vor allem was den Aufbau des Codex und seine Verfasserschaft betrifft. Demnach ist der Codex falsch gebunden, und der Aristoteles-Kommentator und Metropolit von Mytilene Leon Magentenos (1. Hälfte des 14. Jahrhunderts) ist, wie in der Fachliteratur zu dieser Handschrift unzutreffenderweise angeführt, als Mitautor auszuschließen.