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Naturliche Bestimmung versus Enhancement des Menschen? Die Werke von Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen aus den 1920er Jahren prägen die moderne philosophische Anthropologie im deutschsprachigen Raum. Eine zentrale Annahme ist die Existenz anthropologischer Konstanten, die allgemeine Eigenschaften und Verhaltensweisen definieren, die allen Menschen eigen sind. Diese Annahme wird jedoch durch die historische und kulturelle Variabilität des Menschen in Frage gestellt. Die Anthropologie beansprucht, die grundlegende philosophische Wissenschaft zu sein, ist jedoch auf Einzelwissenschaften wie Biologie und Psychologie angewiesen, was ihre methodische Rechtfertigung und ihren philosophischen Status betrifft. Angesichts der aktuellen naturalistischen Strömungen und neuer Disziplinen wie der Philosophie des Geistes und Neurowissenschaften stellen sich Fragen zur menschlichen Natur und zu den Auswirkungen von Enhancement-Techniken, die die Grenzen des Menschseins herausfordern. Diese Entwicklungen werfen bedeutende Fragen zu unserem Selbstverständnis auf und beleuchten die natürliche Bestimmung des Menschen im Kontext heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Band enthält Beiträge zu Themen wie Selbstbewusstsein bei Tieren, Sprache und Denken sowie die Beziehung zwischen Anthropologie und Ethik, und untersucht die Herausforderungen, die die moderne Forschung an unser Verständnis des Menschseins stellt.

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Studia Philosophica - 72: Die anthropologische Wende, Anton Hügli, Anita Horn, Astrid Kottmann, Christian Steiner, Sarah Tietz, Florian L. Wüstholz, André Wun

Jazyk
Rok vydání
2014
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(měkká),
Stav knihy
Dobrá
Cena
2 099 Kč

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Titul
Studia Philosophica - 72: Die anthropologische Wende
Jazyk
francouzsky
Vydavatel
Schwabe
Rok vydání
2014
Vazba
měkká
Počet stran
368
ISBN10
3796529321
ISBN13
9783796529320
Série
Anotace
Naturliche Bestimmung versus Enhancement des Menschen? Die Werke von Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen aus den 1920er Jahren prägen die moderne philosophische Anthropologie im deutschsprachigen Raum. Eine zentrale Annahme ist die Existenz anthropologischer Konstanten, die allgemeine Eigenschaften und Verhaltensweisen definieren, die allen Menschen eigen sind. Diese Annahme wird jedoch durch die historische und kulturelle Variabilität des Menschen in Frage gestellt. Die Anthropologie beansprucht, die grundlegende philosophische Wissenschaft zu sein, ist jedoch auf Einzelwissenschaften wie Biologie und Psychologie angewiesen, was ihre methodische Rechtfertigung und ihren philosophischen Status betrifft. Angesichts der aktuellen naturalistischen Strömungen und neuer Disziplinen wie der Philosophie des Geistes und Neurowissenschaften stellen sich Fragen zur menschlichen Natur und zu den Auswirkungen von Enhancement-Techniken, die die Grenzen des Menschseins herausfordern. Diese Entwicklungen werfen bedeutende Fragen zu unserem Selbstverständnis auf und beleuchten die natürliche Bestimmung des Menschen im Kontext heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Band enthält Beiträge zu Themen wie Selbstbewusstsein bei Tieren, Sprache und Denken sowie die Beziehung zwischen Anthropologie und Ethik, und untersucht die Herausforderungen, die die moderne Forschung an unser Verständnis des Menschseins stellt.