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Pfauenlieder.

Begegnung mit dem verborgenen Indien

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Indien, wie man es heute nicht mehr kennt. Die Autorin führte zwei Feldforschungsarbeiten allein als Frau in Nordindien durch. Sie gewann das Vertrauen von Menschen verschiedenster Kasten, hatte Zugang zu Kastenlosen (Parias), Transvestiten, Prostituierten, Hebammen und Gauklern, aber auch zu Vertretern der Klassischen Indischen Musik. Sie lernte bei berühmten Musikern wie Nikhil Banerjee, Stanley Perera, ein Schüler von Ali Akbar Khan und vor allem bei dem Universalgenie Traya Loka Rana, der dem nepalesischen Königshaus entstammte, Tänzer, Musiker, Tantrameister, Yogi und Gelehrter war. Spannend und humorvoll lesen sich die zum Teil unglaublichen Geschichten, die Licht auf das verborgene Indien werfen, kritisch und liebevoll zugleich. Allein als junge Frau in patriarchalen Kastenstrukturen zu überleben war nicht einfach, aber lohnend. Die Autorin Nichts ist erfunden, alles wurde so erlebt wie beschrieben, auch wenn es einen mitunter gruselt. Die Autobiografie entmystifiziert das spirituelle Indienbild, das wir im Westen nähren. Die Realität - und das gilt besonders für das jetzige Indien - ist noch wesentlich unbarmherziger geworden als damals in den 70er Jahren. Wer echte Spiritualität erleben will, muss tief in den Sumpf von Korruption, Elend und Menschenverachtung im Kastensystem eindringen, es durchdringen und einen wachen Geist bewahren, um die Perlen der vergangenen Kultur glänzen zu sehen.

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Pfauenlieder., Rosina Sonnenschmidt

Jazyk
Rok vydání
2002
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Titul
Pfauenlieder.
Podtitul
Begegnung mit dem verborgenen Indien
Jazyk
německy
Rok vydání
2002
Vazba
měkká
Počet stran
316
ISBN10
3831128596
ISBN13
9783831128594
Série
Štítky
Anotace
Indien, wie man es heute nicht mehr kennt. Die Autorin führte zwei Feldforschungsarbeiten allein als Frau in Nordindien durch. Sie gewann das Vertrauen von Menschen verschiedenster Kasten, hatte Zugang zu Kastenlosen (Parias), Transvestiten, Prostituierten, Hebammen und Gauklern, aber auch zu Vertretern der Klassischen Indischen Musik. Sie lernte bei berühmten Musikern wie Nikhil Banerjee, Stanley Perera, ein Schüler von Ali Akbar Khan und vor allem bei dem Universalgenie Traya Loka Rana, der dem nepalesischen Königshaus entstammte, Tänzer, Musiker, Tantrameister, Yogi und Gelehrter war. Spannend und humorvoll lesen sich die zum Teil unglaublichen Geschichten, die Licht auf das verborgene Indien werfen, kritisch und liebevoll zugleich. Allein als junge Frau in patriarchalen Kastenstrukturen zu überleben war nicht einfach, aber lohnend. Die Autorin Nichts ist erfunden, alles wurde so erlebt wie beschrieben, auch wenn es einen mitunter gruselt. Die Autobiografie entmystifiziert das spirituelle Indienbild, das wir im Westen nähren. Die Realität - und das gilt besonders für das jetzige Indien - ist noch wesentlich unbarmherziger geworden als damals in den 70er Jahren. Wer echte Spiritualität erleben will, muss tief in den Sumpf von Korruption, Elend und Menschenverachtung im Kastensystem eindringen, es durchdringen und einen wachen Geist bewahren, um die Perlen der vergangenen Kultur glänzen zu sehen.