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Klage

Und müsste ich gehen in dunkler Schlucht Buch 6

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Einer eigenen, allgemeinen Programmschrift gegen die Verzweiflung von Herbst 2006 folgend, trat KLAGE Anfang Februar 2007 auf der Internetseite der neu gegründeten Zeitschrift Vanity Fair als aktuelles Weblog an und konkretisierte seine Themen im ersten Eintrag folgenderma߻Beim Heben des Kopfes wird der Dunkelraum sichtbar, den ich in letzter Zeit in verschiedene Richtungen hin auszumessen versucht habe, notierte Kyritz, vielleicht Text; 2: Politik; 3: Geschichte; 4: Liebe; 5: Familie; 6: JustizEin Gewitter zieht auf. Kurze Zeit später setzte heftiger Regen ein. Kyritz wollte hier eigentlich nur in Frieden dasitzen, ohne an Leid und Tod erinnert zu werden.«KLAGE versuchte dabei, an einigen neueren Üblichkeiten der Weblogs, speziell an der Ichfigur, eher vorbeizugreifen, ohne jedoch ganz auf sie zu verzichten. So ergab sich die Form des Denkpartikels, der kurzen Argumenterzählung, der polemischen Intervention, des eiligen Tagesgedichts manchmal auch. Eine Form, wie man sie eigentlich aus den Reflexionstagebüchern der Tradition schon kennt. Für das Weblog KLAGE war der Weg dorthin ein Experiment – das man im Buch KLAGE jetzt nachvollziehen kann.

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Klage, Rainald Maria Goetz

Jazyk
Rok vydání
2008
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(pevná)
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Titul
Klage
Podtitul
Und müsste ich gehen in dunkler Schlucht Buch 6
Jazyk
německy
Vydavatel
Suhrkamp
Rok vydání
2008
Vazba
pevná
Počet stran
428
ISBN10
3518420283
ISBN13
9783518420287
Série
Štítky
Anotace
Einer eigenen, allgemeinen Programmschrift gegen die Verzweiflung von Herbst 2006 folgend, trat KLAGE Anfang Februar 2007 auf der Internetseite der neu gegründeten Zeitschrift Vanity Fair als aktuelles Weblog an und konkretisierte seine Themen im ersten Eintrag folgenderma߻Beim Heben des Kopfes wird der Dunkelraum sichtbar, den ich in letzter Zeit in verschiedene Richtungen hin auszumessen versucht habe, notierte Kyritz, vielleicht Text; 2: Politik; 3: Geschichte; 4: Liebe; 5: Familie; 6: JustizEin Gewitter zieht auf. Kurze Zeit später setzte heftiger Regen ein. Kyritz wollte hier eigentlich nur in Frieden dasitzen, ohne an Leid und Tod erinnert zu werden.«KLAGE versuchte dabei, an einigen neueren Üblichkeiten der Weblogs, speziell an der Ichfigur, eher vorbeizugreifen, ohne jedoch ganz auf sie zu verzichten. So ergab sich die Form des Denkpartikels, der kurzen Argumenterzählung, der polemischen Intervention, des eiligen Tagesgedichts manchmal auch. Eine Form, wie man sie eigentlich aus den Reflexionstagebüchern der Tradition schon kennt. Für das Weblog KLAGE war der Weg dorthin ein Experiment – das man im Buch KLAGE jetzt nachvollziehen kann.