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Heinrich Heine

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Die Heine-Forschung hat sich lange auf biographische und positivistische Fragestellungen konzentriert. Nach einer politisch-polemischen Auseinandersetzung um Heine liegt der Fokus der modernen Forschung auf literaturgeschichtlichen, philosophischen und poetologischen Themen. Christian Liedtke hat in diesem Band repräsentative Beiträge der neueren Forschung zusammengestellt, die verschiedene literaturwissenschaftliche Methoden reflektieren, von sozialgeschichtlichen Ansätzen bis hin zu postmodernistischen Diskursanalysen. Eine Einleitung des Herausgebers bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Heine-Forschung. M. Werner analysiert Heines künstlerische Selbstdarstellung, während R. C. Holub die literarische Bedeutung der sexuellen Elemente in Heines Polemiken thematisiert. N. Altenhofer untersucht die Struktur der Gedichtzyklen, und J. Habermans erörtert das Fehlen einer kritischen literarisch-philosophischen Tradition in Deutschland, die an Heine anknüpft. R. Anglade beschreibt Heines Verhältnis zu Goethe, und D. Oehler stellt sein Spätwerk in den Kontext des Scheiterns bürgerlicher Revolutionen. K. Briegleb behandelt Heines jüdisch-poetische Hegelrezeption, während W. Hinck das Deutschlandbild Heines analysiert. Weitere Beiträge befassen sich mit Heines Umgang mit klassischer Literatur, seiner theologischen Perspektive, seiner politischen Dichtung nach 1848 sowie seinen geschichtsphilosophischen Reflexionen. Eine A

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Heinrich Heine, Christian Liedtke

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Titul
Heinrich Heine
Rok vydání
2000
Vazba
měkká
Počet stran
311
ISBN10
353414466X
ISBN13
9783534144662
Série
Hodnocení
4 z 5
Anotace
Die Heine-Forschung hat sich lange auf biographische und positivistische Fragestellungen konzentriert. Nach einer politisch-polemischen Auseinandersetzung um Heine liegt der Fokus der modernen Forschung auf literaturgeschichtlichen, philosophischen und poetologischen Themen. Christian Liedtke hat in diesem Band repräsentative Beiträge der neueren Forschung zusammengestellt, die verschiedene literaturwissenschaftliche Methoden reflektieren, von sozialgeschichtlichen Ansätzen bis hin zu postmodernistischen Diskursanalysen. Eine Einleitung des Herausgebers bietet einen Überblick über den aktuellen Stand der Heine-Forschung. M. Werner analysiert Heines künstlerische Selbstdarstellung, während R. C. Holub die literarische Bedeutung der sexuellen Elemente in Heines Polemiken thematisiert. N. Altenhofer untersucht die Struktur der Gedichtzyklen, und J. Habermans erörtert das Fehlen einer kritischen literarisch-philosophischen Tradition in Deutschland, die an Heine anknüpft. R. Anglade beschreibt Heines Verhältnis zu Goethe, und D. Oehler stellt sein Spätwerk in den Kontext des Scheiterns bürgerlicher Revolutionen. K. Briegleb behandelt Heines jüdisch-poetische Hegelrezeption, während W. Hinck das Deutschlandbild Heines analysiert. Weitere Beiträge befassen sich mit Heines Umgang mit klassischer Literatur, seiner theologischen Perspektive, seiner politischen Dichtung nach 1848 sowie seinen geschichtsphilosophischen Reflexionen. Eine A