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Alfred Andersch: die ästhetische Position als politisches Gewissen

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Das Verweben von Kunstwerken in seine Romanwirklichkeit hat Andersch zum Stilmerkmal entwickelt. Die Barlach-Skulptur in Sansibar, Monteverdi, Giorgione, Melville und Faulkner in Die Rote zeigen welche Wirkung Kunst auf Wirklichkeit haben kann. Untersucht werden auch die literarischen Bezugspunkte in Efraim (Brecht, Beckett, Hebbel) und die historischen, kunstgeschichtlichen (Klee, Hercules Seghers, Wölfflin) und philosophischen (Spinoza) Bezugspunkte in Winterspelt. Festgestellt wird eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse: Während in Sansibar die Wirklichkeit ihrem Kunstmodell nacheifert, fungiert Klees Bild in Winterspelt lediglich als utopische Gegenwirklichkeit ohne messbare politische Konsequenzen. Die Themenstellung orientiert sich an Ernst Blochs Theorie des Vor-Scheins. Der Roman Efraim macht eine Ausnahme, weil Andersch sich hier mehr von Adorno inspirieren lässt. So bewegen sich die Romane Anderschs im Spannungsfeld von Bloch und Adorno.

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Alfred Andersch: die ästhetische Position als politisches Gewissen, Irene Heidelberger-Leonard

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1986
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