Knihobot

Jörg Bietz

    Bildungstheoretische Grundlagen der Bewegungs- und Sportpädagogik
    Didaktische Grundlagen des Lehrens und Lernes von Bewegungen
    Die Sache und die Bildung
    Bewegungsvorstellung und Blindheit
    • 2019

      Dieser Herausgeberband ist anlässlich der Emeritierung von Prof. Dr. Ralf Laging erschienen und versammelt thematisch strukturierte Einzelbeiträge von Fachkolleginnen und -kollegen, die eng mit ihm in Fachdiskursen verbunden sind. Ziel ist es, zentrale Schwerpunkte seiner Arbeit gebündelt für die weitere Diskussion zugänglich zu machen. Es werden drei inhaltliche Felder spezifiziert, in denen die bewegungspädagogischen Grundorientierungen Lagings deutlich hervortreten. Alle Beiträge beziehen sich sowohl auf den fachlichen Gegenstand als auch auf die Perspektive der fachspezifischen, leiblichen Bildung. Kapitel eins umreißt Ansatzpunkte und theoretische Ausrichtungen fachdidaktischer Konzeptbildungen aus verschiedenen Perspektiven, einschließlich relevanter Bildungsansätze im Fach Sport und des fachlichen Gegenstandsverständnisses. Kapitel zwei fokussiert Bewegung als Fundament der Schulentwicklung und zeigt Potenziale auf, die sich durch Bewegung als gestalterisches Moment in diesem Kontext eröffnen. Im dritten Kapitel werden grundlegende Aspekte der universitären Lehrerbildung diskutiert, wobei spezifische Fragen der Sportlehrerbildung und der Professionalisierungsprozesse von Sportlehrkräften erörtert werden.

      Die Sache und die Bildung
    • 2005

      Dieses Buch ist im Anschluss an eine im Jahre 2002 in Marburg durchgeführte Expertentagung zur Beziehung von Bildung und Bewegung mit dem Ziel entstanden, den wissenschaftlichen Ertrag der Gespräche zu dokumentieren und Grundlagen einer bildungstheoretisch, in Teilen auch erziehungstheoretischfundierten Bewegungspädagogik zusammenzutragen und vorzustellen. Durch die Sammlung unterschiedlicher Beiträge mit je eigenen Zugängen zu Kernfragen der Sportpädagogik soll insgesamt eine Neubestimmung und wissenschaftliche Verortung von Bildung und Erziehung im Kontext einer kultur- und leibanthropologisch geleiteten Bewegungspädagogik verfolgt werden. Die Deutung des Sich-Bewegens als anthropologische Grundtatsache und die Bedeutung der leiblich-sinnlichen Dimension in den individuellen Weltverhältnissen für die Selbstbildung des Menschen verweisen auf ein grundlegendes, die pragmatische Orientierung am Sport übersteigendes, Gegenstandsverständnis und eröffnen Begründungsperspektiven, für die bewegungspädagogische und bewegungstheoretische Ansätze gleichermaßen konstitutiv sind. Das Buch soll die wissenschaftliche Diskussion einer bildungs- und erziehungstheoretischen Bewegungs- und Sportpädagogik anregen und in seinen theoretischen Bezügen auch an die Ästhetikdebatte der allgemeinen Pädagogikanschließen.

      Bildungstheoretische Grundlagen der Bewegungs- und Sportpädagogik
    • 2002

      Die Wahrnehmungs- und Vorstellungswelt blinder Menschen ist seit jeher ein zentrales Thema in der Psychologie und Pädagogik. Insbesondere das Problem der Bewegungsvorstellungen, das für psychomotorische und sportpädagogische Kontexte von großer Bedeutung ist, wurde bislang vernachlässigt. Dieses Buch widmet sich der theoretischen Einordnung der Bildung von Bewegungsvorstellungen bei Blindheit und präsentiert eine Pilotstudie, die empirische Einblicke in diese Problematik bietet. Im Fokus steht die Frage, ob die Herausforderungen blinder Menschen eher mit semantischen Besonderheiten oder mit spezifischen perzeptiv-modalen Verarbeitungsprozessen zusammenhängen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorstellungsbildung blinder Menschen teilweise auf ungewöhnlichen semantischen Interpretationen beruht, die jedoch nicht ausschließlich behinderungsbedingt sind, sondern vielmehr erfahrungsbasiert und biographisch geprägt. Die theoretische Fundierung der Vorstellungsproblematik wird in einem repräsentationstheoretischen Rahmenkonzept verankert, das sich an einem symboltheoretischen philosophischen Paradigma orientiert. Diese Einbettung ermöglicht eine erkenntnistheoretische Fundierung des Rahmenkonstrukts und bietet eine wertvolle theoretische Basis für die Weiterentwicklung der Bewegungswissenschaft.

      Bewegungsvorstellung und Blindheit