Diversity is not about political correctness. It’s about quality journalism. In journalism, white, male, Western voices still dominate and are often privileged over others, which means that we are not getting the whole story, or the most accurate one. At Hostwriter, we asked journalists to tell us about the barriers they face in their field and potential ways to fix them. We received stories from colleagues around the globe - from Germany to Brazil, Tajikistan to the Philippines, and China to the U. S. - that directly address the challenges to making journalism more diverse in ways that are surprising, funny and sometimes infuriating. The result is a field guide to unbiasing the newsroom and a launchpad for a new kind of journalism that looks more like the society it serves.
Emran Feroz Knihy




Vom Westen nichts Neues
Ein muslimisches Leben zwischen Alpen und Hindukusch
Mit der Operation Enduring Freedom begann am 7. Oktober 2001 der „Krieg gegen den Terror“ in Afghanistan, der bis heute zum längsten Krieg der USA und ihrer Verbündeten geworden ist, mit Tausenden Toten und Verletzen, auch unter den deutschen Soldaten. Nun ziehen die westlichen Truppen ab, doch der Krieg bleibt, denn der neokoloniale „Kreuzzug“ hat Wunden hinterlassen, die womöglich niemals heilen werden. Emran Feroz beschreibt zum 20. Jahrestag diesen Krieg nun erstmals aus afghanischer Perspektive. Er hat mit vielen Menschen vor Ort gesprochen: Von Hamid Karzai über Taliban-Offizielle bis zu betroffenen Bürgern, die unter diesem Krieg leiden. Ein Buch über die Gräuel eines verbrecherischen Krieges, das gleichzeitig einen völlig neuen Blick auf ein Land und seine Menschen ermöglicht, die uns weitaus weniger fremd sind, als wir annehmen.
Tod per Knopfdruck
- 256 stránek
- 9 hodin čtení
116 zivile Drohnentote laut US-Administration. 1.427 zivile Drohnentote laut dem Bureau of Investigative Journalism. 6.000 und mehr Drohnentote, die laut ehemaligen US-Militärs „unrechtmäßig“ getötet wurden. Seit Beginn des „War on Terror“ gehören US-Drohnen-Angriffe in Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia und vielen anderen Ländern zum Alltag. Allein in seinem letzten Amtsjahr autorisierte Friedensnobelpreisträger Barack Obama den Abwurf von 26.172 Bomben. Dabei wird die Anzahl der zivilen Opfer, die sogenannten „Kollateralschäden“, schlicht menschenverachtend heruntergespielt. Laut Whistleblowern, aber auch dem Bureau of Investigative Journalism oder ziviler Organisationen, die den Opfern im Internet gedenken, liegt die Anzahl der Toten um ein Vielfaches über den offiziellen Zahlen der US-Administration. Wie aber gelingt es den Verantwortlichen, das wahre Ausmaß dieser Katastrophe so herunterzuspielen? Welche Interessen stecken hinter diesen Angriffen? Und welche Rolle spielt Deutschland dabei? Emran Feroz reiste zur Recherche unter anderem in Kriegsregionen und sprach mit jenen, die von den »Todesengeln«, wie die Drohnen von den Betroffenen genannt werden, tagtäglich terrorisiert werden.