Knihobot

Hung-Min Krämer

    Alles außer Haiku
    Das ergibt sich dann
    • Der zweite Gedichtband von Hung-min Krämer macht da weiter, wo ihr Debüt „Alles außer Haiku“ 2019 aufgehört hat, also mittendrin. Mehr vom Gleichen also? Aber wie soll das gehen, wenn nichts mit sich selbst identisch bleibt und alles in Bewegung ist? Diese neuen Texte schauen durch die Ozonlöcher des Unbewussten in die Welt, und die Welt schaut zurück. Immer genauer justieren sie die Lage, doch die Lage ist das, was sich nicht justieren lassen will. Vor diesem Paradox kapituliert Hung-min Krämers Lyrik nicht, sondern findet neue Wege zwischen Gelassenheit und Revolte. Und sie bringt ihre Verbündeten mit: Komm Wind / streichle meine brennenden Augenlider / und trage den Mittag hinaus.

      Das ergibt sich dann
    • Alles außer Haiku

      Gedichte

      • 102 stránek
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      Das Schöne und das Schnöde sind keine Gegensätze, sondern Zwillinge, die bei der Geburt getrennt wurden und in den Gedichten Hung-min Krämers wieder zueinander finden. Poesie ist kein Vorrat an erlesenen Wörtern, sondern eine Haltung zum Leben. Es gibt die Nacht, und es gibt das Schnarchen. Es gibt die Melancholie, die Niederlagen und das Dabei-Bleiben. Es gibt, in diesem Buch und vielleicht auch anderswo, ein lyrisches Ich mit frisch gewaschenen Haaren, dessen bezauberndem Charme sich zu entziehen kaum möglich, vor allem aber nicht erstrebenswert ist. „Hung-min Krämers Gedichte eröffnen uns, wie wir auch in der uns eigenen Bewegung, mit deren Grund nur wir allein vertraut sind, die Anmut einer Pirouette wiedererkennen können.“ Grit Krüger

      Alles außer Haiku