Paul Beatty je současný africko-americký autor známý svým pronikavým satirickým pohledem. Jeho dílo se zabývá složitými tématy rasy a identity s jedinečným rytmem a ostrou inteligencí. Beatty zkoumá americkou zkušenost prostřednictvím literární tradice, která je zároveň hluboce kritická i neuvěřitelně zábavná. Jeho styl je často popisován jako divoký, vtipný a nekompromisní, což z něj činí silný hlas v současné literatuře.
Satirická tradice v americké černošské literatuře je dlouhá snad stejně jako otroctví samo. V románu Zaprodanec si nemilosrdného humoru směřujícího do řad bělochů i černochů užijeme do sytosti. Hned na prvních stránkách sedí hlavní hrdina v zasedací síni Nejvyššího soudu USA, který projednává rozsudek, jenž nad ním vynesla americká justice: vězení za pokus o obnovení otroctví a zavedení rasové segregace v jedné škole v sousedství.
Ninteen year-old winston 'Tuffy' Foshay - 320 pounds, new father to a baby boy he greets cheerfully with 'What up little nigger?', player-king of a motley crew in Spanish Harlem - is looking for a purpose in life, for the answer to his wife Yolanda's question, 'Winston, what you gonna do?' After narrowly escaping death - by fainting - in a drug deal gone bad, Tuff knows he needs to make some decisions, and soon, with or without the help of his tight Harlem circle - his scheming, disabled best friend Fariq, aka Smush; his Beat-poet Black Panther father, Clifford; Inez, the Marxist revolutionary who raised him, and his bewildered mentor from the Big Brother programme, the hapless African-American Rabbi, Specer Jefferson. So when Inez offers him $20, 000 to run for city council, he gamely embarks on one of the most outrageous campaigns in political history, one that changes both his vision of the world and his place in it. Fuelled by the ferocious wit and courage that made his debut one of the most talked about and passionately reviewed of the season, Tuff see Beatty's manic energy taken to new heights of verbal dazzle.
Paul Beatty präsentiert in seinem ersten Roman die Geschichte von Gunnar Kaufman, einem schwarzen Jungen, der in einem weißen Umfeld aufwächst und mit Identitätsproblemen kämpft. Der satirische Entwicklungsroman erzählt, wie Gunnar als Dichter und Basketballspieler Erfolg hat und afroamerikanische Geschichte neu definiert, untermalt von verschiedenen Musikstilen.
Gunnar Kaufman, ein etwas linkischer schwarzer Jugendlicher, zieht mit seiner Familie vom schicken und multikulturellen Santa Monica nach Hillside, einem schwarzen Vorort von Los Angeles. Schlimmer konnte es nicht kommen, denn Gunnar liest Kant, Hegel und Homer, tanzt wie ein Weißer und hat von den Ghettoregeln keine Ahnung. Wie Gunnar dennoch den Durchbruch zum Dichter, Basketballstar und schließlich Erlöser der gesamten afroamerikanischen Kultur schafft - das erzählt Paul Beatty frech, virtuos und in schnellen, wechselnden Rhythmen. „Schlechter tanzen“ ist ein abgründig komischer Entwicklungsroman und Kultbuch einer Generation.
DJ Darky hat ein phonographisches Gedächtnis. Nachdem er in Los Angeles den perfekten Beat kreiert hat, begibt er sich auf die Spuren des legendären, in Ostdeutschland abgetauchten Jazz-Avantgardisten Charles Stone, genannt Schwa, seinem musikalischen und spirituellen Doppelgänger. Die Suche führt ihn nach Berlin zur Zeit des Mauerfalls, wo er eine Stelle als Jukebox-Sommelier in der Bar „Slumberland“ antritt. Er entdeckt seine sexuelle Macht, lernt den Musikgeschmack eines Neonazis kennen und vergleicht die Situation der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung mit der der Afroamerikaner nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Paul Beatty spielt virtuos mit den Verhältnissen zwischen den Geschlechtern, zwischen Schwarz und Weiß, Ost und West, Jazz und Techno, und mischt daraus einen mitreißenden neuen Sound.