Globalizovaná žena
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První kritická publikace k tématu globalizace, která na probíhající proces nového uspořádání světa pohlíží z úhlu "gender".






První kritická publikace k tématu globalizace, která na probíhající proces nového uspořádání světa pohlíží z úhlu "gender".
**Frauen spielen eine wichtige strategische Rolle als Billigarbeitskräfte** bei der Exportorientierung und der Informalisierung von Arbeit, während die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung in den Haushalten erstaunlich stabil bleibt. Die Staaten werden durch den Ausbau zur Wettbewerbs- und Sicherheitsmacht erneut »männlicher«, während die soziale Verantwortung durch den weltweiten Sozialabbau weiter feminisiert wird. **Nicht nur beim alltäglichen Kampf** gegen die Armut und soziale Unsicherheit, sondern auch beim Widerstand gegen das Lohndumping in der Exportindustrie, gegen die Privatisierung öffentlicher Güter und gegen Biopiraterie stehen Frauen ganz vorne. **Und nicht nur** in die konventionelle Politik müssen sich feministische Ansätze hineinkämpfen, auch den neuen sozialen Bewegungen müssen noch Augen und Ohren für Geschlechtergerechtigkeit geöffnet werden. (Quelle: [VSA-Verlag](https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/femme-global/))
Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung
Die derzeitige Wirtschaftskrise markiert das Ende einer Phase der Globalisierung, in der Frauen bedeutende Fortschritte in der Erwerbsarbeit, Politik und anderen öffentlichen Bereichen erzielt haben. Trotz dieser Integration und Partizipation bestehen weiterhin Geschlechterungleichheiten sowie Diskriminierung und Gewalt. Die Erfolge der Frauenbewegungen und Gleichstellungspolitiken sind ungleichzeitig und oft widersprüchlich. Emanzipation und Einbindung sind eng miteinander verknüpft. Ein traditioneller Fokus auf Geschlechtergleichheit reicht in einer zunehmend ungleichen Welt nicht aus. Feministisches Denken muss sich mit einer umfassenden Gesellschafts-, Ökonomie- und Globalisierungskritik verbinden, um über den Tellerrand hinauszublicken. Christa Wichterich untersucht in ihren Aufsätzen die Paradoxien von Frauenrechtskämpfen und Gleichstellungspolitiken. Sie spannt den Bogen von der Globalisierung der Frauenbewegungen über die Herausforderungen der Integration zu neuen feministischen Perspektiven. Die Widersprüche erfordern feministische Antworten, die über die Gleichstellung der Geschlechter hinausgehen und gesellschaftliche Strukturen sowie Machtverhältnisse verändern wollen. Zu den Themen gehören unter anderem die Politik der Vereinten Nationen, Empowerment, Mikrokredite, Gender und Handelsliberalisierung sowie neue Feminismen und die Globalisierung von unten.
Des jeunes filles venues des Philippines pour être bonnes à tout faire au Koweït ; des ouvrières du textile de l'ex-RDA qui perdent leur emploi au profit de leurs homologues du Bangladesh ou de Chine populaire ; des Polonaises qui, en échange de salaires dérisoires, s'occupent de grabataires dans les hospices allemands, des jeunes femmes des Caraïbes qui saisissent les écritures des comptes en banque américains... autant d'exemples du manège endiablé de la mondialisation de l'économie, où les représentantes du deuxième sexe se retrouvent en première ligne. L'expansion planétaire du marché mondial et le triomphe du libre-échange, ses décalages, ses anachronismes et ses ruptures, ont sur elles des effets très différents, voire contradictoires. S'ils déclenchent dans les pays de l'Est et du Sud des érosions gigantesques et des renversements radicaux - qui ne sont pas sans rappeler les horreurs du capitalisme naissant -, ils donnent l'impression, dans les nations industrielles de l'hémisphère nord, d'inciter à la modernisation. Il n'en demeure pas moins que, partout dans le monde, on voit surgir simultanément de nouvelles formes de travail, d'autres styles de vie, d'autres échelles de valeurs - des stratégies de résistance aussi qui bouleversent la vie des femmes, et que Christa Wichterich décrit et décrypte tout au long de cette enquête exhaustive et passionnante.
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