De-Kulturation und Germanisierung
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In Polen errichteten die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs ein Schulsystem für »Untermenschen«, die hier als künftige Arbeitssklaven herangezogen werden sollten. Wer »deutsches Blut« in sich trug, sollte dagegen germanisiert werden; »rassisch wertvolle« Kinder kamen zur Umerziehung nach Deutschland. Dahinter stand die Utopie einer Neuordnung der Gesellschaft nach rassisch-ethnischen Kategorien. Dieses kaum bekannte Experiment belastet die deutsch-polnischen Beziehungen bis heute und wird hier quellenreich geschildert. Autor: Hans-Christian Harten, geb. 1948, ist z. Zt. Professor für Historische Pädagogik an der Universität München.

