Knihobot

Udo Achten

    Düsseldorf zu Fuß oder per Rad
    "... denn was uns fehlt, ist Zeit"
    Dieses Jahr schenken wir uns nichts ... uns wird nichts geschenkt
    Illustrierte Geschichte des 1. [Ersten] Mai
    Illustrierte Geschichte des 1. Mai
    Mein Vaterland ist international
    • Warum liegt die Berger Kirche so versteckt in einem Hinterhof? In welchem Düsseldorfer Restaurant soll Napoléon einmal gegessen haben? Wer weiß noch, dass Düsseldorf einst Zentrum linkspolitischer Agitation war und Ferdinand Lassalle sich mit seinen Gesinnungsbrüdern in der Bockhalle an der Poststraße 5 traf, wo jetzt gutsituierte Düsseldorfer und umsatzstarke Galerien residieren? Der Stadtteilführer führt Sie fernab von allen Düsseldorfer Klischees auf ganz neue Wege durch Düsseldorf. Die verschiedenen Autorinnen und Autoren, alle Spezialisten in „ihren“ Stadtteilen, zeigen Ihnen wildwachsende Kräuterlandschaften und merkwürdige Gebäude, restaurierte Mühlen und alte Bierkutschen, erzählt skurrile Satiren und Geschichten, wie Sie sie über Düsseldorf noch nicht gehört haben und die doch Teil der Stadtgeschichte sind. Düsseldorf zu Fuß ist eine Entdeckungsreise durch die eigene Stadt, die auch in weniger bekannte Gegenden führt. In jene Stadtteile, durch die man tausendmal läuft, ohne zu ahnen, was sich dahinter verbirgt. „Lop en´s röm und kiek selbs“

      Düsseldorf zu Fuß oder per Rad
    • Nicht betteln, nicht bitten

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      Im September 1910 traten 141 Arbeiter der Kohlenträger in Berlin-Moabit wegen einer abgelehnten Lohnforderung in den Streik. Verhandlungen mit Arbeitervertretern wurden abgelehnt und Vermittlungsvorschläge blieben erfolglos. Eilends aus Hamburg geholte Streikbrecher, die zum Teil bewaffnet waren, standen unter besonderem Schutz der Polizei. Die so genannten „Streikkrawalle“ nannte der „Vorwärts„ treffend „Polizeiunruhen“. Während der Straßenkämpfe wurden Geschäfte, Gastwirtschaften und Schaufenster zerstört, aus den Fenstern flogen Steine, Blumentöpfe und allerlei Gegenstände. Der Einsatz der Polizei wurde zunehmend brutaler. Die höheren Polizeidienstgrade hatten eine Militärlaufbahn hinter sich, so dass nicht mehr von der Verhältnismäßigkeit der Mittel gesprochen werden konnte. Auf beiden Seiten gab es Geschädigte, ein Mensch starb.

      Nicht betteln, nicht bitten