Knihobot

Martin Semmelrogge

    8. prosinec 1955
    Antisemitismus - die deutsche Normalität
    Der wilde Ritt geht weiter. wer bremst, verliert
    Das Leben ist eine Achterbahn
    • Wieder einmal die Beichte eines wilden Lebens. Martin Semmelrogge, halbwegs bekannter Schauspieler ("Die Powenzbande", "Das Boot" u.a.), erzählt von seiner Drogen- und Säuferkarriere (samt mehreren Gefängnisaufenthalten hauptsächlich wegen Drogendelikten und Trunkenheit am Steuer), aber auch von Erfolgen als Schauspieler und bei Frauen sowie - man höre und staune - von liebevollen Eltern (der Vater Willy Semmelrogge war selbst ein bekannter Schauspieler) und einer behüteten Kindheit. Das Ganze in einem flotten, (selbst-)ironischen Stil, bemerkenswert uneitel und garniert mit sarkastischen Bemerkungen über die Zeitumstände. Etwa 3 Dutzend Fotos, das Meiste in einem Block in der Mitte des Buches, keine Anhänge wie Chronologie (die Kapitel sind nach Lebensjahren Semmelrogges aufgeteilt), Rollenverzeichnis oder Register. Für "Star"biografienleser sicher nicht die schlechteste Wahl zur Unterhaltungslektüre, ansonsten aber ziemlich belanglos

      Das Leben ist eine Achterbahn
      3,0
    • Die Biografie von Martin Semmelrogge beleuchtet seine letzten dreizehn intensiven Jahre als Schauspieler und Mensch. Als leidenschaftlicher Mime und Antiheld teilt er Anekdoten aus seinem Leben und reflektiert bewegende Ereignisse. Humorvoll und authentisch gibt er Einblicke in seine Entwicklung, während er sich selbst als Rätsel sieht.

      Der wilde Ritt geht weiter. wer bremst, verliert
    • Antisemitismus - die deutsche Normalität

      Geschichte und Wirkunsweise des Vernichtungswahns

      • 287 stránek
      • 11 hodin čtení

      Die konkrete deutsche Tat Auschwitz ist in ihrer Singularität zu begreifen, ohne das Band zur bürgerlichen Kälte und zur Totalität spätkapitalistischer Vergesellschaftungsformen ganz zu zerschneiden. Der erste Teil behandelt die verleugnete Kontinuität des Antisemitismus, beginnend mit vorindustrieller Judenfeindschaft und deren historischen Wurzeln in Städten wie Würzburg. Es wird untersucht, wie Antisemitismus als strukturelles Element der deutschen Nation fungierte, sowie die komplexen Beziehungen zwischen Emanzipation, Assimilation und Antisemitismus. Der zweite Teil reflektiert über Auschwitz und die Ermordung der Juden Europas, beleuchtet die Dialektik des Antisemitismus und analysiert die Perspektiven von Hannah Arendt und Martin Heidegger. Die deutsche Geschichtswissenschaft wird auf ihrem Weg zur normalen Nation kritisch betrachtet. Der dritte Teil thematisiert das Fortleben des Antisemitismus in der postfaschistischen Demokratie, einschließlich der Reflexionen über die Nachkriegszeit und den Antizionismus der Neuen Linken in der BRD. Es werden verschiedene Stimmen und Perspektiven beleuchtet, die sich mit den anhaltenden Antisemitismus-Diskursen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinandersetzen, sowie persönliche Erfahrungen und Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus.

      Antisemitismus - die deutsche Normalität