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Philosophische Bibliothek: Die Zeit und der Andere

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»Le temps et l'autre« geht auf vier Vorlesungen zurück, die der Phänomenologe und Existenzphilosoph Emmanuel Levinas (1906–1995) während seines ersten Arbeitsjahres 1946/47 am Collège Philosophique gehalten hat. Hier wird erstmals der in den Auseinandersetzungen mit Husserl und Heidegger entwickelte Grundgedanke dargestellt, dass Zeit das Verhältnis zum Anderen ist. Die Hauptthese des Buches besteht darin, »die Zeit nicht als eine Abwertung der Ewigkeit zu denken, sondern als Verhältnis zu demjenigen, was, als von sich aus Unangleichbares, absolut Anderes, sich nicht durch die Erfahrung angleichen läßt, oder als Verhältnis zu dem, was, als von sich aus Unendliches, sich nicht begreifen läßt«. Der Andere steht zum Ich im Verhältnis der Nicht-Gleichzeitigkeit (Diachronie), der »Distanz, die Nähe ist«. Paradigmen solcher uneinholbaren Anderheit sind der Tod und das Weibliche. Levinas zeigt jedoch in »Le temps et l'autre«, wie es im Verhältnis zur Anderheit ein Durchbrechen der in sich verschlossenen Einsamkeit, ein wirkliches Transzendieren gibt, das nicht mehr Rückkehr des Selben zu sich ist. Die deutsche Übersetzung erschien 1984 erstmals im Felix Meiner Verlag und wurde von Ludwig Wenzler für die Neuausgabe (nun in der Philosophischen Bibliothek) korrigiert.

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Philosophische Bibliothek: Die Zeit und der Andere, Emmanuel Lévinas, Ludwig Wenzler

Jazyk
Rok vydání
2002
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(měkká),
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
509 Kč

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Titul
Philosophische Bibliothek: Die Zeit und der Andere
Jazyk
německy
Vydavatel
Meiner
Rok vydání
2002
Vazba
měkká
Počet stran
110
ISBN10
3787316310
ISBN13
9783787316311
Série
Anotace
»Le temps et l'autre« geht auf vier Vorlesungen zurück, die der Phänomenologe und Existenzphilosoph Emmanuel Levinas (1906–1995) während seines ersten Arbeitsjahres 1946/47 am Collège Philosophique gehalten hat. Hier wird erstmals der in den Auseinandersetzungen mit Husserl und Heidegger entwickelte Grundgedanke dargestellt, dass Zeit das Verhältnis zum Anderen ist. Die Hauptthese des Buches besteht darin, »die Zeit nicht als eine Abwertung der Ewigkeit zu denken, sondern als Verhältnis zu demjenigen, was, als von sich aus Unangleichbares, absolut Anderes, sich nicht durch die Erfahrung angleichen läßt, oder als Verhältnis zu dem, was, als von sich aus Unendliches, sich nicht begreifen läßt«. Der Andere steht zum Ich im Verhältnis der Nicht-Gleichzeitigkeit (Diachronie), der »Distanz, die Nähe ist«. Paradigmen solcher uneinholbaren Anderheit sind der Tod und das Weibliche. Levinas zeigt jedoch in »Le temps et l'autre«, wie es im Verhältnis zur Anderheit ein Durchbrechen der in sich verschlossenen Einsamkeit, ein wirkliches Transzendieren gibt, das nicht mehr Rückkehr des Selben zu sich ist. Die deutsche Übersetzung erschien 1984 erstmals im Felix Meiner Verlag und wurde von Ludwig Wenzler für die Neuausgabe (nun in der Philosophischen Bibliothek) korrigiert.