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Anknüpfend an die neuere Schreibforschung wenden sich die Beiträge des Bandes Schreibprozessen von Texten zu, die traditionell eher im Randbereich des Literarischen verortet werden. Sie erproben Beschreibungsverfahren für Schreibprozesse etwa von Briefen, Tagebüchern, Notizbüchern, Programmschriften, Essays, autobiographischen Texten oder Reiseberichten. Als besondere Herausforderung erweist sich dabei, dass die untersuchten Textformate jenseits vertrauter Dichotomien wie Kunst und Leben, Fakt und Fiktion, Werk und Nicht-Werk, Prozess und Produkt funktionieren. Sie stehen für eine oftmals sehr eigenwillige, flüchtige und bewegliche ästhetische Praxis, die untrennbar mit Praktiken des Lebens, des Alltags und des zwischenmenschlichen Kontakts verbunden ist. Als leitende Kategorie zur Beschreibung dieser Textformate und Praktiken fungiert der Begriff des Zwischenraums. Er umfasst all jene Phänomene im Schreibprozess, die Grenzen zwischen dichotomischen Festlegungen überschreiten und sich zwischen ihnen bewegen.
Nákup knihy
Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte - 89: Schreibprozesse im Zwischenraum, Jennifer Clare, Susanne Knaller, Rita Rieger, Renate Stauf, Toni Tholen
- Jazyk
- Rok vydání
- 2018
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- (pevná),
- Stav knihy
- Velmi dobrá
- Cena
- 699 Kč
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- Titul
- Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte - 89: Schreibprozesse im Zwischenraum
- Podtitul
- Zur Ästhetik von Textbewegungen
- Jazyk
- německy
- Vydavatel
- Universitätsverlag Winter
- Rok vydání
- 2018
- Vazba
- pevná
- Počet stran
- 269
- ISBN10
- 3825368777
- ISBN13
- 9783825368777
- Série
- Štítky
- Učebnice, Vysokoškolské učebnice, Německo, Publicistika & Eseje, Literární kritika, Psaní, Deníky, Estetika, Literární teorie
- Anotace
- Anknüpfend an die neuere Schreibforschung wenden sich die Beiträge des Bandes Schreibprozessen von Texten zu, die traditionell eher im Randbereich des Literarischen verortet werden. Sie erproben Beschreibungsverfahren für Schreibprozesse etwa von Briefen, Tagebüchern, Notizbüchern, Programmschriften, Essays, autobiographischen Texten oder Reiseberichten. Als besondere Herausforderung erweist sich dabei, dass die untersuchten Textformate jenseits vertrauter Dichotomien wie Kunst und Leben, Fakt und Fiktion, Werk und Nicht-Werk, Prozess und Produkt funktionieren. Sie stehen für eine oftmals sehr eigenwillige, flüchtige und bewegliche ästhetische Praxis, die untrennbar mit Praktiken des Lebens, des Alltags und des zwischenmenschlichen Kontakts verbunden ist. Als leitende Kategorie zur Beschreibung dieser Textformate und Praktiken fungiert der Begriff des Zwischenraums. Er umfasst all jene Phänomene im Schreibprozess, die Grenzen zwischen dichotomischen Festlegungen überschreiten und sich zwischen ihnen bewegen.


