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Elger Esser

    Combray
    Mont-Saint-Michel
    • Mont-Saint-Michel

      Photographien

      „Gestern war ich auf dem Mont-Saint-Michel. Hier müsste man die Superlative der Bewunderung auftürmen“, schrieb Victor Hugo 1836 nach einem Besuch der berühmtesten Abtei der Welt. Vor 1000 Jahren wurde der Grundstein für dieses einzigartige architektonische Ensemble auf einer Insel zwischen Normandie und Bretagne gelegt. Ursprünglich als frühromanische Kirche begonnen, wurde es im Laufe der Jahrhunderte erweitert und diente als strategisches Bollwerk gegen Wikinger und Normannen sowie als Pilgerort für Gläubige aus ganz Europa. Die Französische Revolution verwandelte das Kloster in ein gefürchtetes Gefängnis, bis Hugo sich für seine Wiederherstellung einsetzte. 1874 wurde es zum monument historique erklärt, und Viollet-le-Duc restaurierte die Abteigebäude und die umliegende Ortschaft. 1979 erhielt die Insel den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes, das jährlich 3,5 Millionen Besucher anzieht. Zur Tausendjahrfeier hat Elger Esser, ein Vertreter der Düsseldorfer Becher-Schule, den Mont-Saint-Michel und die umliegende Landschaft zu allen Jahreszeiten fotografiert. Diese beeindruckenden Farb- und Schwarzweiß-Aufnahmen erscheinen bei Schirmer/Mosel und begleiten eine Ausstellung der Fotografien vor Ort vom 1. April bis 15. Juni 2024.

      Mont-Saint-Michel
    • Combray

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      In ihrem neuen Buch durchstreift die in Düsseldorf ansässige Fotografin Simone Nieweg die Wälder Mitteleuropas, Skandinaviens und der USA. Natur und Landschaften – einschließlich ihrer von Menschen geschaffenen Gestalt in Form von kultivierten Gärten, Feldern und Weiden – stehen seit mehr als 30 Jahren im Mittelpunkt ihres fotografischen Interesses. Sie kehrt immer von ihren Streifzügen in die unberührten Randgebiete der Vororte und in scheinbar unberührte Gegenden ohne Zivilisation mit ruhigen Bildern zurück, die frei von Menschen sind. Trotz der Strenge der Komposition und der technischen Perfektion der Bilder weckt das Licht, das in den Baumwipfeln oder auf dem mit Blättern bedeckten Waldboden spielt, eine Stimmung, die nur mit den Worten des erleuchteten romantischen Dichters Heinrich Heine in seinem Gedicht „Wald einsam“ beschrieben werden kann.

      Combray