This book conjoins the painterly photographs of Andreas Mühe (born 1979), which examine the aesthetics of Nazism as expressed in posture, gestures and clothing, with 96 drawings by Markus Lüpertz (born 1941) on sculptor Ludwig Münstermann’s “Apollo”―both being playful explorations of historical pictorial traditions.
Heinrich Heil Knihy



Der Kunst das Wort reden
Vorträge 2023-2015 gehalten an der Akademie der Bildenden Künste an der Alten Spinnerei, Kolbermoor
- 192 stránek
- 7 hodin čtení
Das Vorwort bietet einen einführenden Überblick über die zentralen Themen und Ziele des Buches. Es erläutert die Motivation des Autors und setzt den Rahmen für die nachfolgenden Inhalte. Der Leser erhält Einblicke in die Methodik und den Kontext, in dem das Werk entstanden ist, und wird auf die wichtigsten Aspekte vorbereitet, die im Verlauf des Buches behandelt werden. Dieses Vorwort dient als Schlüssel, um die Intentionen und den Mehrwert des Buches besser zu verstehen.
Wie wichtig die Kunst als Gegenwahrheit ist, wissen wir alle, die im täglichen Geschäft um Wahrheiten kämpfen und Entscheidungen fällen müssen. Markus Lüpertz, bekannt als „einer der deutschen Malerfürsten“, wie er abschätzig von den einen, aber auch bewundernd von vielen anderen bezeichnet wird, ist ein hervorragender und unabhängiger Denker, was sich nicht nur in seinen in fast allen Museen der Welt vorhandenen Bildern manifestiert. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Heinrich Heil stehen zunächst die ungleichen Geschwister Kunst und Philosophie. Es wird deutlich, daß die Arbeit mit Malerpinsel und Bildhauerwerkzeug andere Denkweisen hervorbringt als die Arbeit eines Philosophen. Die Kunst entpuppt sich „als eine der wenigen großartigen Pole, an denen sich das Begreifen des Lebens aufhält“. Aber vor allem dreht sich das Gespräch um den Geniebegriff. Denn Lüpertz' Mut, sich selbst immer wieder als Genie zu bezeichnen, übrigens in guter Tradition mit Dalí und Picasso, hat ihn oft ins Kreuzfeuer der Kritik gebracht. Dabei sind seine Äußerungen dazu immer entwaffnend einleuchtend und irgendwie auch bescheiden.