Knihobot

Jürgen Knubben

    Blau
    3 x Pop Art
    Stahl Werk
    Sammlung der Kreissparkasse Rottweil
    Schwarz & Weiss
    Skateboarts
    • 2017

      Jürgen Knubben gehört nicht zu den Künstlern, die ignorieren, was über sie geschrieben wird. Sein Werkverzeichnis der Skulpturen, das die letzten 44 Jahre umfasst, enthält einen einführenden Textblock aus Artikeln, Einführungen und Essays, die sich mit seinem Werk befassen. Knubben hat diese Texte nicht nur gelesen, sondern hält sie für entscheidend, da Kunst ein Dialogangebot ist. Autoren wie Reinhold Wohlleben, Albert Baumgarten und Eugen Gomringer bieten Interpretationsansätze und reflektieren die Machart seiner Stahlplastiken sowie deren Bezug zu Raum und Symbolik. Diese Reaktionen verdeutlichen seine enorme Produktivität und dokumentieren Entwicklungen in seinem OEuvre, neue Themen und Motive, die auch den Zeitgeist widerspiegeln. Die Offenheit für den Dialog ist vielleicht das Wesentliche an Knubbens Kunst. Geboren 1955 in Rottweil und mit einem Theologiestudium, stellt er an verschiedenen Orten aus, darunter Kunstinstitutionen, Kirchen und im öffentlichen Raum. Seine Arbeiten, die oft Grundformen wie Pyramiden und Säulen aufgreifen, erreichen unterschiedliche Publikumsschichten. Zudem hat er mit dem Forum Kunst Rottweil einen Raum geschaffen, der den Austausch mit internationalen Künstlern fördert. Sein Werkverzeichnis dokumentiert nicht nur seine Arbeiten, sondern auch die Ausstellungsorte und die Menschen, die ihn während seiner künstlerischen Laufbahn begleitet haben.

      Werkverzeichnis 1973-2017
    • 2016
    • 2015

      Die Reihe „denk mal kunst“ verbindet Denkmalpflege mit Kunstförderung und startet im Landkreis Rottweil mit dem Künstler Jürgen Knubben. Ziel ist es, die Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern in Bezug zu Kulturdenkmälern der Region zu setzen. Knubbens Stahlskulpturen sind im Berneuchener Haus Kloster Kirchberg zu sehen, einem Ort mit spätbarockem Konventbau, Klosterkirche und gotischen Kreuzgangresten. Die Wahl Knubbens ehrt sein Engagement für Kunst und Kunstvermittlung, seit 1993 leitet er das Forum Kunst Rottweil, und ist zudem ein Geschenk zu seinem 60. Geburtstag. Sein Werk ist durch Dichotomien geprägt, basierend auf den Gegensätzen konvex-konkav, plastisch-linear und sphärisch-plan. In den 1980er Jahren wählte Knubben Baustahl als Material und orientiert sich am Minimalismus, wobei einfache geometrische Formen wie Kreis, Ellipse, Quadrat, Rechteck und Dreieck im Vordergrund stehen. Diese Formen deuten auf eine mögliche menschliche Besitznahme hin. Türme, Obelisken, Leitern und Häuser finden sich in seinem Repertoire, oft als Paare angelegt. Der Kunsthistoriker Herbert Köhler beschreibt diese „Twins“ als „dialogisch-choreografisch angelegte Duette“. In Knubbens Ausstellung im Kloster Kirchberg entsteht zudem eine interessante Ménage-à-trois mit dem Genius Loci der Klosterkirche, des Kreuzgangs und des Konventbaus.

      Jürgen Knubben im Kloster Kirchberg - Twins
    • 2014
    • 2014