Knihobot

Annette Dittert

    1. leden 1962
    Der stille Bug
    Palmen in Warschau
    London calling
    • Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Annette Dittert 2008 als Korrespondentin der ARD in London ihre Zelte aufschlägt. Nach vielen Jahren beruflichen Nomadentums weiß sie sofort: Hier will ich bleiben. Während ihrer vielen Jahre in der britischen Hauptstadt hat sie im Fernsehen nicht nur über Politik, Kultur und Königshaus berichtet, sondern auch immer wieder über die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen. In ihrem Buch erzählt sie sehr persönlich über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifzierte Stadtteile, den Bären Paddington – und natürlich den Brexit, der das Lebensgefühl in der Metropole auch für sie ganz persönlich verändert hat.

      London calling
      4,4
    • Palmen in Warschau

      • 256 stránek
      • 9 hodin čtení

      Wohl kaum ein europäisches Land hat in den letzten Jahren so stürmische Veränderungen durchlaufen wie das neue EU-Mitglied Polen - und über kaum ein Land wissen wir so wenig. Annette Dittert, drei Jahre lang ARD-Korrespondentin in Warschau, nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise durch das heutige Polen und stellt uns seine Kultur, seinen Alltag und vor allem seine Menschen vor. Ein beeindruckender Bericht über den unbekannten Nachbarn im Osten. „Annette Dittert hat die Aufmerksamkeit des Fernsehpublikums auf ein Nachbarvolk gerichtet, das aus den Köpfen der Deutschen verschwunden zu sein scheint.“ Ulrich Wickert

      Palmen in Warschau
    • Von Lemberg bis Brest erstreckt sich eine Reise entlang der polnischen Ostgrenze, die in ein vergessenes Land führt. Der Bug, ein unauffälliger Fluss, fließt 772 km von der Westukraine bis zur Mündung in den Narew und hat eine herausragende politische Bedeutung. Nach dem Ersten Weltkrieg bildete er die Grenze zwischen Polen und der Sowjetunion, später zwischen Hitlers und Stalins Diktaturen, und heute trennt er Polen von der Ukraine, was ihn zur Ostgrenze des zukünftigen Europas macht. Annette Dittert, Polen-Korrespondentin der ARD, und Fritz Pleitgen, ein erfahrener Auslandskorrespondent, haben den Bug entlang seiner gesamten Strecke bereist. Sie besuchen die Überreste des habsburgischen Galiziens, einschließlich Lemberg, einer Wiege der ostjüdischen Kultur, und reisen bis nach Brest, dem Ausgangspunkt des Naziangriffs auf die Sowjetunion. Auf ihrer Reise treffen sie außergewöhnliche und gewöhnliche Menschen, die ihre Geschichten teilen: ein Rabbi aus New York, der die kleine jüdische Gemeinde in Lemberg leitet, ein polnischer Professor, der als Kind vertrieben wurde, und ukrainische Grenzsoldaten sowie Mönche aus einem orthodoxen Kloster. Dittert und Pleitgen eröffnen den Lesern eine lange vergessene Welt, die durch die Erweiterung und das Zusammenwirken Europas wieder ins Bewusstsein rückt.

      Der stille Bug