Knihobot

Elisabeth Rohr

    Die vergessenen Kinder der Globalisierung
    Grenzgängerinnen
    • Grenzgängerinnen

      • 245 stránek
      • 9 hodin čtení

      Frauen auf der Flucht, im Exil und in der Migration sind Wanderinnen zwischen Welten und Kulturen. Sie versuchen, die Welt und Kultur, die sie oder ihre Eltern verlassen haben, mit ihrer aktuellen Lebensrealität zu versöhnen. Dieser oft schmerzhafte Prozess ist geprägt von Trauer, Schuldgefühlen, aber auch von Hoffnungen und Sehnsüchten. Wenn er gelingt, kann er neue Perspektiven und eine stabile Identität schaffen. Der Aufbau neuer Chancen wird jedoch durch politische und gesellschaftliche Bedingungen erschwert, die die spezifischen Flucht- und Migrationsgründe weiblicher Flüchtlinge ignorieren und sie somit massiver geschlechtsspezifischer Diskriminierung aussetzen. Es wird darauf hingewiesen, dass 80% aller Binnenlandflüchtlinge Frauen sind, die oft nicht als Flüchtlinge wahrgenommen werden, da sie keine nationalen Grenzen überschreiten und seltener Asyl in Europa beantragen. Der Band thematisiert eine Lücke in der wissenschaftlichen Debatte, die die weibliche Perspektive der Flüchtlingsproblematik vernachlässigt hat und sich zu sehr auf die Situation in Deutschland konzentriert. Auch die Lage weiblicher Flüchtlinge in Guatemala und Migrantinnen in Spanien wird betrachtet. Im Fokus steht das innerpsychische Erleben dieser Frauen und ihr Streben nach Versöhnung und einer menschenwürdigen Zukunft.

      Grenzgängerinnen
    • Die vergessenen Kinder der Globalisierung

      Psychosoziale Folgen von Migration

      • 202 stránek
      • 8 hodin čtení

      Transnationale Kindheit stellt ein in der internationalen Migrationsforschung weitestgehend vernachlässigtes Thema dar. Während die Lebens- und Arbeitsverhältnisse von migrierten Elternteilen in der neuen Heimat relativ gut erforscht sind, bleiben die Schicksale zurückgelassener, allein geflüchteter und remigrierter Kinder und Jugendlicher nahezu unberücksichtigt. Die BeiträgerInnen gehen der Frage nach, was es für Kinder bedeutet, wenn Eltern über Jahre abwesend sind. Wie bewältigen sie ihre Trennungs- und Verlusterfahrungen? Greifen sie dabei auf gender-spezifische Coping-Strategien zurück? Welche psychosozialen Folgen zieht die erzwungene Autonomie der Kinder nach sich? Mit lebendigen Geschichten von Kindern vermittelt das Buch einen tiefgründigen Einblick in kindliche Lebensrealitäten und erlaubt Erkenntnisse jenseits der bisherigen transkulturellen Migrationsforschung. Mit Beiträgen von Joseba Achoteguí, Christine Bär, Elisabeth Beck-Gernsheim, Anca Gheaus, Elisabeth Rohr, Sarah Schackert, Nausikaa Schirilla, Simon Moses Schleimer, Angela Schmidt-Bernhardt und Gülcin Wilhelm

      Die vergessenen Kinder der Globalisierung